1. Runde U16 Wasserball-Jugendmeisterschaft 2008 im BSFZ Südstadt - 2 Sieg und eine Niederlage:

 

Die Überraschung war groß, als unsere Mannschaft am Samstag in die Südstadt kam und plötzlich 4 x 8 Minuten gespielt wurde, obwohl im Schreiben des OSV 4 x 7 Minuten für die U16 ausgeschrieben wurden. Dies ist übrigens die selbe Spieldauer wie im Grunddurchgang der Herrenbundesliga, nur in der U18, U20 und im Bundesliga-Play off dauert das Match 4 x 8 Minuten reine Spielzeit.

 

1. Runde U16 Wasserball-Jugendmeisterschaft:

 

Samstag, 19. April 2008, 19:45 BSFZ Südstadt                            

1. LSK Heindl - PL Salzburg 17 : 3 (1:1, 5:0, 7:2, 4:0)

Tor für den 1. LSK Heindl: Kirschner (6), Fridrik (3), Haider (3), Pumberger (2), Perchthaler, Tatalovic, Jakovljevic

 

Äußerst nervös und auf Grund von ungewöhnlichen Entscheidungen des Schiedsrichter verunsichert ging PL Salzburg nach nur 49 Sekunden in Führung und die Mannschaft des 1. LSK Heindl unter der Führung von Kapitän Max Kirschner konnte im 1. Viertel nur mehr den Ausgleich erzielen. Trainer Janos Varga gelang es in der Pause Ruhe und Geduld in die Mannschaft zu bringen und von da an gab es keinen Zweifel mehr, wer das Sagen im Wasser hat. Salzburg wurde immer wieder vorbildlich ausgekontert, der Kantersieg war das logische Ergebnis der perfekten Torausbeute. Wehrmutstropfen waren die 11 gegen uns ausgesprochenen 20-Sekunden-Auschlüsse, die in keinem Zusammenhang zu unserer Spielweise standen, da der Leistungsunterschied dafür einfach zu groß war. Durch die äußerst späte Beginnzeit und einer Bruttospielzeit von 75 Minuten kamen unsere Jungs erst gegen 22 Uhr zum Abendessen, nicht gerade ideal für die Erholungsphase, vor allem wenn die Mannschaft am nächsten Tag um 8 Uhr wieder in der Halle sein muss.

 

 

Sonntag, 20. April 2008, 9:00 BSFZ Südstadt                               

ASV Wien - 1. LSK Heindl 10 : 16 (1:3, 5:5, 4:2, 0:6)

Tor für den 1. LSK Heindl: Kirschner (6), Haider (4), Perchthaler (2), Enengl (2), Pumberger, Jakovljevic

 

Obwohl die Nacht doch kurz war, ließen die Jungs des 1. LSK Heindl gegen den Vorjahresmeister ASV Wien nichts anbrennen und gingen sofort 3 : 0 in Führung. Das 2. Viertel wogte hin und her, 10 Tore - 5 auf jeder Seite ist Beweis genug dafür. Und im 3. Viertel gab es eine kleine Schwächephase, die Wiener kamen nach einer zwischenzeitlichen 10 : 7 Führung gar zum 10 : 10 Ausgleich. Doch die Mannschaft bewies Moral und Kondition im Schlussviertel und gewann dieses klar 6 : 0. Obwohl dieses Match wesentlich verbissener und körperbetont gespielt wurde als das Samstagspiel, gab es nur 2 Ausschlüsse gegen den 1. LSK Heindl.

 

 

Sonntag, 20. April 2008, 12:15 BSFZ Südstadt

1. LSK Heindl - LZ Tirol  7 : 11 (1:5, 0:1, 4:3, 2:2)

Tor für den 1. LSK Heindl: Kirschner (3), Enengl (2), Perchthaler, Pumberger

  

Mit diesem Spitzenspiel der beiden bis dahin unbesiegten Mannschaften 1. LSK Heindl - LZ Tirol hatte wohl vor der 1. Runde niemand gerechnet, nachdem der LSK im Vorjahr Vizemeister wurde und die Innsbrucker nur 2 Punkte in der gesamten Saison holten. Doch die Tiroler haben sich mit Bregenzer und Klosterneuburger Spieler verstärkt, sodass es im letzten Match um die Tabellenführung ging.
Einen Schock gab es gleich im 1. Viertel, der befürchtete Einbruch kam doch, zu viel Substanz hatte das Wiener Spiel gekostet. Es wurde grottenschlecht gespielt und Trainer Janos Varga sah sich sogar gezwungen, die komplette Stammmannschaft auszutauschen und gegen die 2. Garnitur zu ersetzen - 1 : 5. Auch im 2. Viertel hatte sich unser Team noch immer nicht erfangen und Tirol ging mit 5 Toren Unterschied in Führung. Dann zeigten unsere Burschen in den beiden letzten Viertel ihr großes Kämpferherz, erspielten sich gute Chance, die leider unglücklich vergeben wurden und es bestand die berechtigte Hoffnung, das Spiel noch umdrehen zu können. Leider hat DER Wiener Schiedsrichter mit seinen 9  20-Sekunden-Auschlüssen, den offensichtlichen Fehlentscheidungen (sogar Wiener Zuschauer sahen das so) und irregulär gegebenen Tiroler Treffern dafür, dass das Spitzenspiel aus Linzer Sicht kein Happyend nahm.
Die Frage sei erlaubt, wie es sein kann, dass in Österreich so unterschiedlich gepfiffen wird, obwohl wir aus eigener Erfahrung wissen, dass international wesentlich härter gespielt wird. Dies hat nichts damit zu tun, dass es eine Niederlage setzte - besseren Mannschaften haben wir noch immer zur Leistung gratuliert - aber es ist schon sehr bitter, auf diese Art und Weise nicht die Chance zu haben siegen zu können.

 

In der Tabelle führt LZ Tirol mit 6 Punkten vor dem 1. LSK Heindl (4), ASV Wien (2) und den sieglosen Salzburgern.

 

Die nächste Runde findet am 28.6  und 29.6 statt, Spielort ist das Sportbecken des Linzer Parkbads. Wir hoffen schon jetzt auf zahlreiche Unterstützung für die Linzer Mannschaft.

 

Mannschaft:

1 Bernhard Bayer (T)

2 Maximilian Kirschner (K)
3 Mario Sliskovic

4 Bernhard Fridrik

5 Philipp Haider

6 Christoph Wolfinger

7 Stefan Tatalovic

8 Patrick Enengl

9 Matej Jakovljevic

10 Markus Stangl

11 Nicolas Pumberger
12 Thomas Perchthaler
13 Bogdan Drinic

 

Trainer: Janos Varga