Geschichte
des 1. LSK Heindl
Das Schwimmen gehört sicher zu den
ältesten körperlichen Fähigkeiten des Menschen überhaupt. Schon auf
altägyptischen und griechischen Tonsiegelabdrücken finden wir Abbildungen, die
die Anwendung des so genannten Beinschlagschwimmens bis ins Jahr 3400 vor
Christi Geburt belegen. Bei den Römern hatte der Heeresschwimmsport bereits
einen bedeutenden Stellenwert und in altnordischen und germanischen
Überlieferungen finden sich ebenfalls erste Hinweise auf Zweikämpfe im
Wettschwimmen.

Das Mittelalter brachte dann einen
Rückgang. Das Rittertum verlangte zwar noch das Schwimmen als eine der 7
"Behändigkeiten", aber bald setzten die Verbote von öffentlichen und
schulischen Behörden ein und verweichlichende Badestuben traten an die Stelle
des Schwimmsports. Erst die allgemeine Aufnahme der Leibesübungen gegen Ende
des 18. Jahrhunderts brachte eine Wiederbelebung des Schwimmens.

Die Verbreitung der Schwimmlehre
in Deutschland ist den Salzbergleuten um Halle zu verdanken, die als erste
planmäßigen Elementarunterricht durchführten. Die Halloren
Lutz, Tycho und Wolf gründeten schließlich im Jahre
1837 in Berlin die erste deutsche Schwimmvereinigung, genannt die "Tychischen Frösche". Der Bau des ersten Wiener
Hallenbades im Jahr 1842 ließ auch in Österreich die ersten Schwimmvereine
entstehen. Reguläre Schwimm-Meisterschaften in Österreich gibt es seit dem
Jahre 1885.

Dabei war der Schwimmsport lange
Zeit noch eine eher vergnügliche Angelegenheit und entwickelte sich erst später
zu der trainingsintensiven Sportart, die er heute ist. Trotzdem ist die
Beliebtheit des Schwimmens ungebrochen, nicht zuletzt, weil es den Körper
vorzüglich trainiert und eine wirklich gesunde Form sportlicher Betätigung ist.
Gründung des 1. LSK am 20.11.1929
Der Schwimmsport schien lange Zeit
ein Stiefkind des Oberösterreichischen Sports zu sein. Der Turnverein und der
Arbeitersportverein hatten zwar kleine Schwimmsektionen, ansonsten aber fanden
Wassersportler keine Möglichkeit, ihre Sportart auszuüben.
Um diesen Notstand zu beseitigen, gründeten Dir. Bruno Knorr und Dr. Adi Frank gemeinsam mit Juliane Pointner und Hannes Steinhuber am 20. November 1929 nach guter Vorarbeit den Ersten Linzer Schwimmklub (1. LSK). Weitere Gründungsmitglieder waren Major Schröder, Ing. Oberhammer, Ernst Krainer, Hofrat Meiss-Teuffen, Ernst Texl und Georg Puchmayr.
Die Mitgliederzahl des Vereins
wuchs rasch an und schon bald stellten sich die ersten Erfolge ein. Heute
blickt der 1. LSK Heindl auf eine lange Liste von
Titeln und Erfolgen zurück und in seiner Chronik findet man nicht nur Inhaber
Oberösterreichischer und Österreichischer Rekorde und Landes- und
Staatsmeister, sondern auch Europameisterschafts- und Olympia-Teilnehmer
Ehrenpräsident
Witmar Loy
Präsident
Kommerzialrat Werner Heindl (ab 2000)
Obmänner
Bruno Knorr (1929-1945), Hans Hübinger (1945-1948), Bruno Knorr (1948-1951), Lois Berndorfer (1951-1956), Dr.
Franz Holzinger (1956-1981), Werner Heindl (1981-2000), Dr. Kurt Payr
(ab 2000)
Schriftführer
Georg Buchmayr,
Friedrich Schützenhofer, Ing. Oskar Oberhammer, Maria
Jelinek, Erich Hlawatsch, Kurt Patuzzi,
Witmar Loy, Helmut Linemayr, Walter Pretzmann,
Walter Kellermayr, Marlene Heuzontner,
Karl Koller, Renate Biermayr, Erika Szep, Ursula Schrammböck, Erika
Bartel, Renate Stieger, Maria Fridrik,
Klaus-Dieter List
Kassiere
Josef Ernst, Erich Hillbrand,
Julie Pointner, Manzi
Jelinek, Erich Hlawatsch, Kurt Patuzzi,
Witmar Loy, Leopold Amort, Hellmut Dagn, Dipl.Ing. H. Wollak, Dipl.Ing. P. Steinbach, Manfred Peilsteiner,
Herta Haider, Burgi Payr, Günther
Perchthaler
Erfolgreichste Schwimmer
Hannes Steinhuber,
Franz Holzinger, Franz Laundorf,
Gertie Mayer, Ernst Achatz,
Willi Kreuzer, Adi Enzenhofer, Trude Hartl, Ilse Nagl, Roderich Deubler, Franz Zigon, Witmar Loy, Leopold Laus, Jörg Erdelly, Paul Dittl, Helmut Linemayr, Dieter Kutschera,
Eberhard Ziegler, Fritzi Keininger, Waltraud Wöss, Harald Kapfer, Kurt
Deutsch, Robert Görisch, Stefan Hochwind, Karin Schraml, Renate Harringer, Traudi Holzbauer, Ralph Bartel, Heike Glinz,
Günther Grabner, Karin Haugeneder,
Marion May, Markus Dibold, Florian Tekautz, Gregor Hammer
Erfolgreichste Wasserballer
Kurt Patuzzi,
Franz Zigon, Hans Hackl, Willi Skala, Kurt Töpel, Witmar Loy,
Walter Kellermayr, Jörg Erdelly,
Leopold Laus, Dieter Kutschera, Alexander Patuzzi, Günter Schmied sen., Peter Patuzzi,
Harald Kapfer, Stefan Hochwind, Rudolf Hochstöger, Robert Görisch, Erich
Wyklicky, Albert Fahrngruber,
Alex Pesta, Günther Schmied, Jürgen Schmücking, Peter Gumbsch,
Gunther Pesta, Gerald Hernegger,
Stefan Patuzzi, Thomas Lang

Chronik
1929 Im ersten Jahr der Gründung
des Vereins gibt es noch keine Schwimmaktivitäten des LSK. Trainingsmöglichkeiten
sind nur im Freibad gegeben. Nur Wien verfügt über ein Hallenbad und
Österreichische Meisterschaften werden für Vereine mit Hallenbad (bessere
Trainingsmöglichkeiten) und für Vereine ohne Hallenbad (VoH)
ausgetragen.

Steinhuber,
Pointner, Knorr, Frank, Meyer, Kreuzer, Laundorf
1930 Das Linzer Hallenbad wird
eröffnet. Ein Anlass für den LSK, die österreichischen Staatsmeisterschaften im
Schwimmen in Linz durchzuführen. Die Linzer starten, zum letzten Mal, in den
Bewerben VoH. Willi Kreuzer entscheidet 100m Kraul (VoH) in Gaurekordzeit für sich, wobei "Gau"
bedeutet, dass Salzburg und Oberösterreich zu einem Schwimmgau zusammengefasst
werden. Den Meistertitel über 200m Brust (VoH) holt
sich Franz Laundorf. Im Wasserballspiel besiegt
Gmunden die Linzer Mannschaft mit 4:0.
1931 Erstmals gibt es
Klubmeisterschaften. Dabei standen Reigenschwimmen und Rettungsübungen auf dem
Programm. Bei einem Freundschaftstreffen mit dem Gmundener Schwimmklub
beeinträchtigt schlechtes Wetter Stimmung und Leistungen. Nach der Halbzeit des
Wasserballspiels müssen zwei Linzer "an Land". Die tiefen
Wassertemperaturen werden ihnen zum Verhängnis.
1932 Bei den erstmals
durchgeführten Schwimm-Landesmeisterschaften kommen Steinhuber,
Kleim, Wimmer, Kreuzer, Konwalinka,
Laundorf, Brauneis und Lipa zu Meisterehren.
1933 Die erste Atterseeüberquerung
findet statt. Gertie Mayer und Franz Laundorf, beide LSK-Schwimmer,
bleiben siegreich. Erich Hlawatsch wird neuer
Schwimmwart und intensiviert die Jugendarbeit.
1934 Mit Gertie
Mayer und Julius Kleim bleiben wieder 2 LSK-Mitglieder bei der Atterseeüberquerung
siegreich. Bei den Gaumeisterschaften gewinnen Sportler des LSK 17 von 23
ausgetragenen Bewerben. Steinhuber, Wiener, Hlawatsch, Konwalinka, Holzinger, Dittl und Kryll werden Landesmeister.
1935 In die Siegerliste bei der Atterseeüberquerung tragen sich die LSK-Schwimmer
Adi Enzenhofer und erneut Gertie
Mayer ein. Bei einem Länderkampf in Niederösterreich unterlagen die LSK-Sportler, auch bei einem Vereinswettkampf in Innsbruck
mussten die Linzer eine schmerzlich hohe Niederlage hinnehmen. Zum
Jahresausklang gibt es ein Kombinationsschwimmen, bei dem die Schwimmer alle
Stile beherrschen müssen.
1936 Die österreichischen
Strommeisterschaften werden auf der Strecke zwischen Ottensheim
und Linz ausgetragen. Adi Enzenhofer gewinnt und
sorgt damit für den ersten Staatsmeistertitel des LSK. Durch Ernst Achatz und den späteren Obmann Franz Holzinger
gehen auch der Jugend und der Heerestitel an den LSK. Bei einem
Hallen-Städtewettkampf in München kommt es zum ersten internationalen Antreten
der LSK-Mannschaft. Einen Vergleichskampf mit dem
Deutschen Schwimmverein Budweis gewinnt der LSK mit 106 : 53 Punkten. Für Aufsehen sorgen dabei die LSK-Schwimmer Achatz und Kreuzer.
Sie verwenden erstmals den damals "Butterfly" genannten
Brustschwimmer-Stil. Bei den Landesmeisterschaften im Linzer Freibad gab es
Titel durch Kreuzer, Achatz, Ernst Dittl, Holzinger, Inmann, Pfeiffer, Singer, Scherbaum, Ludwig und Enzenhofer bei den Herren und durch Santoll
und Kockeisl bei den Damen, sowie die Wasserballer.
1937 Das neue Sportbecken mit
einer Bahnlänge von 33,3 Metern und einem Sprungbecken ist fertig gestellt. Es
wird mit einem gauoffenen Wettschwimmen eröffnet. Trude Hartl
vom LSK bezwingt die regierende Staatsmeisterin über 100 m Brust, Bergthaler (VoH), um sechs
Zehntel Sekunden. Trude Hartl ist erst 15 Jahre alt.
Weitere Titel holen Dittl, Fischer, Scherbaum, Achatz, Enzenhofer und Kreuzer
bei den Herren und Kockeisl, Reiss,
Thumfarth, Katzwendl und
Nachmann, sowie die Wasserballer.
1938 Die politischen Ereignisse
wirken sich auch auf den Sport aus. Der LSK muss die Klubfarben von Blau-Weiß
auf Schwarz-Grün umändern, da Blau-Weiß die ehemaligen Farben der jüdischen
HAKOAH sind. Die Wettkampftätigkeit nimmt zahlenmäßig zu und wird auch räumlich
ausgeweitet. Die LSK-Wasserballer werden Dritte der Ostmarkmeister-schaften in der Aufstellung Laundorf, Inmann, Fischer, Kleim, Hlawatsch, Kreuzer,
Zimmermann, Eberhart, Vogeler und Biefel.
Neben den schon routinierten Schwimmern werden auch der Krauler
Helmuth Schönzges und der Wasserspringer Otto Angelberger Gaumeister.
1939 Der vom EWASK gekommene Kurt Patuzzi, neuer Schwimmwart, Trainer und Funktionär des LSK,
schafft es, dass die 15-jährigen LSK-Sportler Hackl, Kellermayer, Deubler, Loy und Zigon in die
"Deutsche Reichleistungsklasse" aufsteigen. Die Wasserballmannschaft
belegt bei den Meisterschaften den vierten Rang.

Krubner,
Hackl, Kellermayr, Zigon, Deubler, Biefel, Loy
1940 Bei den
"Gaumeisterschaften" in Bad Schallerbach - seit 1938 werden die
oberösterreichischen Landesmeisterschaften so genannt - gehen sämtliche Titel
an den LSK. In der Großdeutschen Sommerrangliste erschwammen
Loy, Deubler, Hackl und Zigon einen ersten Platz. Die LSK Wasserballer werden
erneut Vierte der Ostmarkmeisterschaften.
1941 Die Großdeutschen
Schwimm-Meisterschaften werden erstmals in Wien ausgetragen. Aus Linz war nur
Roderich Deubler am Start. Er gewinnt bei den
Ostmarkmeisterschaften über 1500 m Kraul und holt sich bei den
Gaumeisterschaften sechs Titel. Außer ihm sind auch noch die Schwimmerinnen Dorli Hübl, Trude Hartl und Antschi Toth, sowie bei den Herren Loy, Zigon, Jirouch, Rostek und Hillbrand bei den Gaumeisterschaften
erfolgreich. Die Wasserballspieler Loy, Deubler, Hackl und Zigon werden
zum HJ-Reichslehrgang nach Leipzig einberufen. Die Wasserballer werden in Wien
erneut Vierte der Meisterschaft.

Loy, Zigon, Patuzzi, Biefel, Skala, Töpel, Laundorf
1942 Der großdeutsche Schwimmsport
wird auf Könner aus dem ,,ostmärkischen" Linz aufmerksam. Hans Hackl,
Walter Kellermayr und Franz Zigon
werden zu einem, "Spitzenkönnerlehrgang" nach Darmstadt einberufen.
Franz Zigon wird daraufhin in die deutsche
Auswahlmannschaft gestellt Roderich Deubler startet
beim Länderkampf gegen Italien in Turin und rückt dann zur Kriegsmarine ein. In
seiner Abwesenheit wird Franz Zigon bei den
Gaumeisterschaften 8-facher Meister. Er bestätigt seine hervorragende Form bei
den Reichsjugendmeisterschaften in Breslau mit einem 3. Rang über 400 m Kraul.
Die LSK Wasserballer werden in Hall in Tirol Ostmarkmeister in der Aufstellung
Hackl, Kellermayr, Deubler,
Loy, Zigon, Patuzzi, Rostek, Biefel, Laundorf, Töpel und Skala.
1943 Nahezu alle Spitzenschwimmer
des LSK stehen im Kriegseinsatz. Neue Namen machen auf sich aufmerksam:
Oberleutnant Widlicek, Eschenröder,
Linemayr, Ditzmüller. Bei
den Damen mischt sich das Team. Zu den bewährten Schwimmerinnen Toth und Hübl kommen Rieger,
Moser, Reinhard und Kellermayr. Der Mannschaft
gelingt es, den im Vorjahr eroberten Alpenpokal erfolgreich zu verteidigen. In
der Wasserballmeisterschaft wird der LSK Zweiter hinter EWASK Wien.

Hladky, Bernert, Zigon, Widlicek
1944 Der LSK wird in diesem
Kriegsjahr in den Staffeln großdeutscher Vereinsmeister vor Hellas Magdeburg.
Die Parkbadhalle muss wegen eines Bombentreffers gesperrt werden. Die
Wasserballspiele finden im Freien statt. Ein 5:0 Erfolg über Pressburg
erscheint deshalb besonders bemerkenswert, weil alle Treffer von Franz Zigon erzielt werden. Der LSK-Wasserballer
spielt mit einem Gipsbein. Bei den Gaumeisterschaften holt der LSK je drei
Titel durch Zigon, Hladky
und Widlicek.
1945 In den
erster Wochen nach Kriegsende halten die Amerikaner das Parkbad
beschlagnahmt. Erst im August gibt es hier wieder Wassersportveranstaltungen.
Der LSK erwählt aus der Not einer Zeit heraus, die für den Sport nicht einmal
den Stoff einer Badehose übrig hat, Rot-Weiß zur Vereinsfarbe und findet so
eine Verwendungsmöglichkeit für die ausgedienten Fahnen.
Zigon, Linemayr, Dittl, Deubler, Laus, Loy, Erdelyi, Wiener, Danzer, Kellermayr
1946 Die ersten österreichischen
Hallenmeisterschaften nach dem Krieg bringen Meistertitel für Loy, Deubler, Laus, Zigon, Erdelly und Linemayr. Bei den Freibadmeisterschaften in Graz wird Witmar Loy außerdem Staatsmeister
über 100m und 200m Freistil und mit der LSK Staffel..
Die Jugendstaatsmeisterschaften bringen dem LSK sieben Meistertitel und damit
auch gleich den Titel "Österreichischer Vereinsmeister". Rose und
Hilde Danzmayr, Paul Dittl,
Gerhard Kutschera und Helmut Plank lauten die neuen
Siegernamen. Die Trainertätigkeit von Sepp Linemayr,
dem Vater des Olympia-Ruderers und Bruder des Fußballschiedsrichters, trägt
erste Früchte. Ein Wasserballmatch gegen Polizei Wien wird beim Stande von 2:2
abgebrochen - der Schiedsrichter wurde ins Wasser gestoßen. Der Wasserspringer
Otto Angelberger wird Vizestaatsmeister. Die
Wasserballer werden Hallenmeister und Vizestaatsmeister.
1947 Das Gründungsjahr des
Oberösterreichischen Landesschwimmverbandes. Für die LSK-Schwimmer
auch ein Jahr mit großen sportlichen Erfolgen. Loy, Kellermayr und Zigon werden in
die Nationalmannschaft berufen. Bei den Staatsmeisterschaften belegen Loy, Laus, Deubler und Zigon insgesamt 5 Zweite Plätze. Auch bei der Jugend reihen
sich neue LSK-Talente in die Siegerlisten ein:
Tischler und Habicht bei den Damen und Fritz Zocher
bei den Herren. Walter Kellermayr vertritt den LSK
als Wasserballer bei den Europameisterschaften in Monaco. Die LSK-Wasserballer werden Vizestaatsmeister.

Witmar Loy
1948 Die amerikanischen Besatzer
geben das Parkbad wieder frei. Witmar Loy wird in die Nationalmannschaft für die Länderkämpfe
gegen Italien und Jugoslawien einberufen. Bei den Staatsmeisterschaften im
Schwimmen holt er sich den Titel über 100m Freistil. Vier Titel für Leopold
Laus, zwei für Paul Dittel, das ist das Ergebnis bei
den Schwimmbewerben der Landesmeisterschaften. Der Erfolg wird durch Otto Angelberger, der im Springen gewinnt und die LSK
Wasserballer, die Landesmeister und Dritte der Staatsmeisterschaft werden,
abgerundet. Die in London stattfindenden Olympischen Sommerspiele kann der
Schwimmverband aus finanziellen Gründen nicht beschicken.
1949 Zum 20-jährigen
Bestandsjubiläum veranstaltet der LSK einen Ball. Aus einer offiziellen
Aufzeichnung des Klubs geht hervor, dass der LSK bei 22 Veranstaltungen in
diesem Jahr mit 121 Aktiven 725 mal an den Start
gegangen ist. Dabei wurden 182 erste, 172 zweite und 100 dritte Platzierungen erschwommen. Ilse Nagl lässt beim
Jubiläumsschwimmen mit einer bestechenden Jahresbestzeit über 100 m Kraul
aufhorchen. Witmar Loy wird
erneut Staatsmeister über 100m Freistil, die Kraulstaffel wird Zweiter. Kutschera, Dittl, Linemayr, Loy, Minichmayr und Jungwirth erringen
Landesmeistertitel. Die Wasserballmannschaft muss gegen UNION Wien eine
empfindliche Niederlage (1:14) hinnehmen und wird Vizestaatsmeister. Witmar Loy und Paul Dittl vertreten den LSK bei der Akademischen
Weltmeisterschaft in Budapest.
1950 Die LSK-Sieben
rehabilitiert sich in diesem Jahr. Gegen den ASV-Linz
gelingt Mitte des Jahres ein 9:1 Sieg und die Mannschaft wird Landesmeister und
Dritte der Österreichischen Meisterschaft. Dittl vor Loy und Laus - der überwältigende Dreifachtriumph über 100
m Kraul bei den Staatsmeisterschaften im Wiener Diana-Bad. Auch bei den
Landesmeisterschaften bleiben LSK-Schwimmer (Leopold,
Laus, Wanicek, Nowak, John, Zaborsky).
Einen Länderwettkampf gegen die Steiermark gewinnt Oberösterreich mit 62:42.
Ilse Nagl erzielt dabei Bestleistungen über 400 und
100m Kraul. Der LSK gewinnt einen Vergleichskampf gegen München 99 mit 13
Punkten Vorsprung. Franz Zigon, Witmar
Loy, Paul Dittl und Ilse Nagl vertreten den LSK bei den Europameisterschaften in
Wien.
1951 Rekord beim
"Anschwimmen" des LSK. Mehr als 100 Teilnehmer werden bei der
Saisoneröffnung gezählt. Bei den Staatsmeisterschaften in Ried gibt es durch
Paul Dittl über die Distanz von 100m Kraul den
fünften LSK-Titel in sechs Jahren. Titel. Die
Freistilstaffel wird Vizemeister, die Wasserballmannschaft wird Dritter.
Landesmeistertitel gibt es für Dittl, Hubmer, Nagl und die
Wasserballmannschaft.

Franz Zigon
1952 LSK tritt
in Augsburg an und unterliegt mit 44:53 Punkten. Nur im Wasserball bleiben die
Linzer mit 4 Toren Vorsprung siegreich. Paul Dittl
wird über 200m Kraul Vizestaatsmeister und die LSK-Wasserballmannschaft
wird Dritter. Franz Zigon nimmt mit der
Österreichischen Wasserballnationalmannschaft an der Olympiade in Helsinki
teil. 21 Landesmeistertitel, 5 Staatsmeistertitel und 13 Teameinberufungen sind
die stolze Bilanz des LSK-Sportlers.
1953 Leopold Laus setzt die
Sprintertradition des 1. LSK fort. Bei den Staatsmeisterschaften siegt er über
100 m Kraul. Bei den Jugendmeisterschaften schafft Dieter Kutschera
den Sieg auf der 400 m Kraulstrecke. Die Landesmeisterschaften bringen sogar 16
Meistertitel. Die Wasserballer werden in Eisenstadt Zweite der Österreichischen
Meisterschaft.
1954 Jugendmeister Dieter Kutschera auf Titeljagd bei den Staatsmeisterschaften. Gold
über 400 und 1500 m, Silber über 200 m Kraul. Bei den Jugendmeisterschaften
holt er sich Siege über 400 m Kraul und 100 m Rücken. 12 Jugendliche wurden vom
LSK zu diesen Nachwuchsmeisterschaften entsandt. 2 Gold-, 1 Silber- und 3
Bronzemedaillen sind ihre Ausbeute. Bei den Jugendmeisterschaften gibt es
gleich fünfzehn Titel für LSK-Schwimmer. Die
Wasserballer werden erneut Zweite der Österreichischen Meisterschaft.
1955 Im Staatsvertragsjahr werden
die Staatsmeisterschaften in Linz ausgetragen. Dafür steht das neue Sportbecken
im Parkbad zur Verfügung. Auf der 50-m-Bahn verteidigt Dieter Kutschera seinen Vorjahrestitel über 1500 m Kraul. Über 200
und 400 m muss er sich aber mit zweiten Plätzen zufrieden geben. Bei den
Landesmeisterschaften beträgt die Zahl der Titelgewinne 12. Bei den ASVÖ-Schwimm-Meisterschaften verbessert Eberhard Ziegler
seinen Rekord über 200 m Schmetterling und gewinnt auch über 100 m Brust und
100 m Kraul. Die Wasserballer werden Zweite der Österreichischen Meisterschaft.

Fierlinger,
Patuzzi A, Kutschera E,
Schuster, Steiner
Patuzzi
P, Graenitz F
1956 Bei den Landesmeisterschaften
gibt es 11 Titel für den LSK. Bei den Staatsmeisterschaften behält Kutschera den 1500 m Kraultitel. Die 4 x 100 m Kraul
Staffel der weiblichen Jugend Sihorsch, Kessler,
Klein, Scharch bleibt bei den Jugendmeisterschaften
siegreich. Die Wasserballer werden Zweite der Österreichischen Meisterschaft.
1957 Dieter Kutschera
scheint ein Abonnement auf die 1500 m Kraul zu haben. Er wird wieder
Staatsmeister. Bei einem Länderkampf gegen Spanien in Barcelona wird er bei
seiner Erfolgsstrecke Zweiter. Der Klub hält 33 von 55 Landesrekorden. Die Wasserballer
werden Zweite der Österreichischen Meisterschaft.
1958 Zwei Silberne bei den
Staatsmeisterschaften. Bei den Landesmeisterschaften gehen 10 Titel auf das
Konto der Damen, die Herren gehen leer aus. Die Wasserballer entsenden D. Kutschera und A. Patuzzi ins
Nationalteam. In der Österreichischen Staatsmeisterschaft belegt die Mannschaft
den zweiten Platz.

Graenitz,
Kutschera, Pobinger, Zigon, Schraml, Patuzzi, Kellermayr
1959 Das Olympiaschwimmen im
Linzer Parkbad lässt sieben oberösterreichische Rekorde purzeln. Mit Ulli Mittermair und Gitti Kutschera
schwimmen auch 2 LSK-Damen Superzeiten. Bei den
Staatsmeisterschaften gibt es durch Günther Futter über 200 m Delphin eine Bronzene.
Alle 10 Landesmeistertitel heimsen abermals die Damen ein. Die Wasserballer
werden Zweite in der Staatsliga A.
1960 6 Landesmeistertitel werden
nach den Erfolgen der letzten Jahre als enttäuschend empfunden. Bei der Juniorenmeisterschaft
und in der Staatsliga A landen die Wasserballer auf Rang 2. Alexander Patuzzi, Dietmar Kutschera und
Peter Patuzzi werden für einen Länderkampf ins
Wasserball Nationalteam berufen.

Graenitz,
Ziegler, Patuzzi, Kutschera
1961 Zwei Platzierungen bei den
Staatsmeisterschaften durch Eberhard Ziegler und die 4 x 200 m Kraulstaffel.
Für die Jugendstaatsmeisterschaften erlangen 11 Knaben und 6 Mädchen das
Startlimit, alle bleiben dann aber ohne Titel. Bei den Landesmeisterschaften
erzielen LSK-Schwimmer insgesamt acht Titel. Die
Wasserballer werden Zweite der Österreichischen Staatsmeisterschaft.
1962 6 Landesmeistertitel. Positiv
die Leistung der LSK-Wasserballer die den
Österreichischen Juniorenmeister stellen. In der Staatsliga erreichen sie Rang
fünf.
1963 Neuerlich werden die
Wasserballer Junioren Staatsmeister, in der Staatsliga A wird der erfreuliche
3.Platz erzielt. Im Nachwuchsbewerb der Landesmeisterschaften holen sich
Brigitte Kutschera und Waltraud Wöss
sechs Titel. Eberhard Ziegler wird Staatsmeister über 400m Lagen. Den siebenten
steuert Sieglinde Dagn bei. Günther Konwalinka kann sich mit 2 Nachwuchs-Meistertiteln
schmücken.
Eberhard Ziegler
1964 Eberhard Ziegler ist Topform.
Vier Staatsmeistertitel im Linzer Parkbad und zwei bei den
Hallenmeisterschaften kann er verzeichnen. Wie gut seine Leistungen sind, zeigt
sich auch beim 15. Hamburger Schwimmfest, wo er mit 6 Sekunden Vorsprung auf
den besten Deutschen gewinnt. Die Wasserballer belegen in der Staatsliga A den
undankbaren 4.Platz.
1965 Bei den Landesmeisterschaften
bleiben LSK-Schwimmer elfmal siegreich. Fritzi Keininger und Waltraud Wöss
siegen bei den Jugendstaatsmeisterschaften. Alexander Patuzzi
spielt als Kapitän der Wasserballmannschaft bei der Universiade
in Budapest.

Patuzzi
A, Silber, Weixelbaumer, Schmied, Graenitz
W
Machowetz,
Koller, Auer, Stohl
1966 Zwölf Siege bei den
Landesmeisterschaften. Für die Wasserballer endet die Staatsligasaison mit Rang
6.
1967 Die Abwanderung von Ziegler, Mehnert, Konwalinka und Roppauser schmälert die Leistungsstärke des LSK. Kein Platz
in den Medaillenrängen, nur die Schwimmerinnen Keininger
und Wöss können bis ins Finale vordringen.
1968 Den Damen gelingen bei den
Landesmeisterschaften fünf Titel. Das Wasserballernationalteam mit Alexander Patuzzi verpasst in Mailand die Olympiaqualifikation, durch
ein Unentschieden gegen Spanien, nur um ein Tor.
1969 Staatsmeisterschaften in
Linz, aber kein LSK Schwimmer in den Medaillenrängen. In den Klubprotokollen
werden aber gute Plätze in den Finalläufen verzeichnet.
1970 Aufwärtstrend beim LSK-Nachwuchs Die Österreichischen Meisterschaften bringen
einen Meistertitel, zwei zweite Plätze und einen dritten Rang. Bei den
Europameisterschaften in Barcelona vertritt Alexander Patuzzi
den LSK als Kapitän des Wasserballnationalteams.
1971 Eine wahre Rekordflut für LSK-Schwimmer. 18 mal gelingt LSK-Schwimmern eine neue Rekordzeit. Hervorzuheben die 100
m Kraul Bestzeit für Stefan Hochwind und die Leistung Harald Kapfers über 200 m Brust
1972 Der Rekord von Ziegler über
100 m Schmetterling steht seit 10 Jahren und kann auch diesmal nicht unterboten
werden. Dafür erreicht Stefan Hochwind neuerlich 100 m Kraul Bestzeit. Harald Kapfer schwimmt 200 m Brust Bestzeit. In der Bestenliste, die die ersten drei in 30 Bewerben
verzeichnet, scheinen LSK-Schwimmer 29 mal auf. Das
bedeutet, dass ein Drittel der besten Schwimmer dem LSK angehört. Die
Wasserballer werden Österreichische Jugendmeister und Dritte der Staatsliga A.
1973 Hallenmeisterschaften im
Hummelhofbad. 30 Vereine nehmen daran teil. Ein dritter Platz über 100 m Rücken
durch Harald Kapfer ist die beste Platzierung eines LSK-Schwimmers. Bei den Damen schwimmt Karin Schraml einen Sieg über 50 m Kraul. Auch einen
Staatsmeistertitel erringt sie in diesem Jahr.
1975 Jahresbilanz des LSK: 43
Meistertitel, 24 zweite, 22 dritte Plätze. Besonders erfolgreich ist die
Schülerstaatsmeisterin über 100 und 200 m Brust, Renate Harringer.
Sie wird in eben diesen Disziplinen auch Landesmeisterin und bleibt dort auch
über 200 und 400 m Lagen siegreich. Traudl Holzbauer
wird Landesmeisterin über 100, 200, 400 und 800 m Kraul und auch Dietmar Nemeth kommt über 200 m Brust zu Landesmeisterehren.
1976 Die Wasserballer werden in
der A-Liga Dritte. Vier LSK-Spieler, Kapfer, Hochwind, Görrisch und Wyklicky werden ins Nationalteam einberufen. Bei den
Schwimmern erfreuen Harringer, Holzbauer und Nemeth erneut durch gute Leistungen.
1977 Die Wasserballer fallen auf
den 4. Rang in der A-Liga zurück. Die Schwimmer erhalten auf der Gugl, im Landesschwimmzentrum erstmals die Möglichkeit, ab
17 Uhr zu trainieren. Die Jugendarbeit kann verstärkt werden.
1978 Der LSK beginnt seinen 50-er
zu feiern. Ein Schwimmfest der Jugend lockt 15 Vereine zur Teilnahme an. Die LSK-Jugend bleibt aber trotz der riesigen Konkurrenz
siegreich. Die Wasserballer werden Staatsliga-Vierte.
1979 Zwei Dritte Plätze bei den
Staatsmeisterschaften durch Rainer Hubmann und Manuela Baa
(100 m Rücken). Bei den Landesbewerben gibt es gleich
49 Erstplatzierungen. Manuela Baa erzielt in diesem
Jahr acht Rekordzeiten und wird Jugend-Vereinsmeisterin. Die Wasserballer
beenden auch dieses Jahr wieder als Vierte der Staatsliga A.
1980 Rainer Hubmann wird bei den
Staatsmeisterschaften über 100 m Rücken Zweiter und zeigt sich bei den
Landesmeisterschaften in sehr guter Form. Er gewinnt 4 Einzeltitel und schwimmt
in fünf siegreichen Staffeln mit. Er wird oberösterreichischer Juniorenmeister
im Fünfkampf. Ralph Bartel wird mit oö. Landesrekordzeit österreichischer
Kindermeister über 100 m Brust. Die LSK-Wasserballer
fallen um einen Platz in der Staatsliga zurück und werden fünfte.
1981 Platz 6 für die Wasserballer.
1982 Rainer Hubmann gewinnt die Atterseeüberquerung und erzielt bei den
Landesmeisterschaften gute Platzierungen. Ansonsten sind die LSK-Schwimmer in diesem Jahr bei insgesamt 37
Veranstaltungen am Start. Zehn Einzeltitel und drei Staffeltitel sind die
Ausbeute. Ein Jahr ohne Antreten der Wasserballer.
1983 Erfreulich die Früchte der
Nachwuchsarbeit. Fünf Landestitel bei der Jugendmeisterschaft, einer bei den
Schülern und einer bei den Kindern. Die Wasserballer werden in der B-Liga
Dritter.
1984 Bei Jahrgangswettkämpfen gibt
es 3 erste Plätze. Die Zahl der Titel bei Landesmeisterschaften beträgt 7, bei
zweiten Plätzen 10, bei dritten 2. Die Wasserballer siegen in der B-Liga, und
belegen bei einem internationalen Turnier in Kairo Rang 2.
1985 Der LSK-Nachwuchs
erzielt 4 erste Plätze. Heike Glinz wird zweimal
Erste, Gunter Grabner und Karin Haugeneder
jeweils einmal. Nach einem 2. Platz in der B-Liga steigen die LSK-Wasserballer durch Verzicht des SC Mödling in die
oberste Spielklasse auf. Ein internationales Turnier in Linz gewinnt die
Mannschaft..
1986 Wasserballtormann Jürgen Schmücking nimmt mit der Juniorennationalmannschaft an der
Europameisterschaft in Berlin teil. In der Staatsliga landet das LSK-Team auf Rang 7.
1987 Es geht wieder bergauf.
Aktive Vereinsmitglieder schaffen 3 Meistertitel und 15 Platzierungen unter den
ersten Dreien. Wieder der 7. Platz in der A-Liga für die Wasserballer.
Alexander Pesta nimmt an der Junioren-EM in Malta
teil. Günter Schmied verstärkt die A-Nationalmannschaft bei der EM in
Straßburg.

Patuzzi,
Kunz, Fahrngruber, Traxler, Lang R, Schrattbauer, Pesta G, Gumbsch, Schmücking
1988 Der Aufwärtstrend hält an.
Die LSK-Schwimmer werden immer schneller. 8 erste, 15
zweite und 22 dritte Platze stehen zu Papier. Die Knaben gewinnen in Wolfsberg
die österreichischen Mannschaftswettkämpfe. Marion May verbessert zwei
Landesrekorde. Bei einem internationalen Jahrgangsschwimmen in München räumt
der LSK ab. Volker Szinyur schwimmt über 1500 m Kraul
neuen Jugendrekord und Markus Dibold erzielt
Kinderbestzeiten. Die Wasserball Kampfmannschaft wird in der A-Liga Sechste.
Die neu gegründete Juniorenmannschaft wird bei der Wiedereinführung einer
eigenen Meisterschaft ungeschlagen Meister und hat nach 11 Spielen eine
Tordifferenz von +226. Günter Schmied und Jürgen Schmücking
werden ins A-Team berufen.
1989 Bei den oö.
Landesmeisterschaften bleibt Marion May gleich viermal siegreich. Volker Szinyur gewinnt 2 weitere Titel. Den ersten Hallentitel für
Oberösterreich nach 10 Jahren erobert bei den Staatsmeisterschaften Marion May.
Sie schwimmt über 200 m Delphin neuen Landesrekord. In Rekordzeit erobert sie
auch die Bronzemedaille über 100 m Delphin. 4 erste Plätze und 8 Platzierungen
sind das Ergebnis der Österreichischen Jahrgangswettkämpfe. Krause, Dibold und Tekautz sind hier
erfolgreich. Die Kindermannschaft des LSK wird oberösterreichischer
Mannschaftsmeister, bundesweit gelingt der 2. Rang. Auch sonst sammeln die LSK-Aktiven heuer viele Titel und Platzierungen. Die
Wasserballjunioren erringen den Vizemeistertitel, in der A-Liga belegt eine
Mannschaft Rang 6, in der B-Liga die seit 15 Jahren erstmals bestehende zweite
Mannschaft Rang 3. Jürgen Schmücking, Alexander Pesta und Günter Schmied bestreiten mit der
Nationalmannschaft ein EM-Qualifikationsspiel gegen die CSSR.
1990 Die Nachwuchsarbeit bringt
tolle Erfolge. Bei den österreichischen Nachwuchsmeisterschaften holt sich
Markus Dibold in der Schülerklasse 6 Titel . Dabei schwimmt er ebenso viele Landesrekordzeiten.
Die Knaben werden auf Landes- und Bundesebene Kindermannschaftsmeister. Bei den
Landesmeisterschaften gibt es 6 Titel und 8 Platzierungen für den Nachwuchs.
Die Landes-Hallenmeisterschaft bringt 6 Einzeltitel (3/May, 1/Rumpfhuber, 1/Zaborsky, 1/Dibold) und 2 Staffeltitel. Marion May wird bei den
Ö-Hallenmeisterschaften über 200 m Delphin Zweite, bei den
Staatsmeisterschaften in dieser Disziplin Dritte. Im September beginnt unter
Rolf Gläser ein Leistungsmodell für Schwimmer. Abermals geht der Meistertitel
ungeschlagen an die LSK-Wasserball-Junioren. Beim
Bundesländercup in Wien belegen sie den zweiten Rang. Sie unterliegen erst im
Finale, obwohl sie alle Spiele mit einem Spieler weniger bestreiten müssen. In
der A-Liga belegt die Kampfmannschaft Rang 6. Günther Schmied nimmt an der
Europameisterschaft in Bonn teil. Thomas und Robert Lang, Stefan Patuzzi, Peter Gumbsch, Gunther Pesta und Gerald Hernegger werden
ins Juniorennationalteam berufen.
1991 Bei den österreichischen
Jahrgangswettkämpfen erobert Hansi Fleischer 4 erste Plätze, Ubeleis und Krause sorgen für 6 Platzierungen. Die Knaben
werden oö. Kindermannschaftsmeister, bei den österreichischen Wettkämpfen erschwimmen sie den dritten Rang. Bei den österreichischen
Nachwuchsmeisterschaften gibt es durch Florian Tekautz
und Mario Gasser 4 Platzierungen. Die Wasserball-Junioren
werden mit der jungen, neuen Mannschaft dieses Mal "nur" Zweite. In
der A-Liga gibt's Platz 7, bei der Hallenmeisterschaft landen die Wasserballer
auf Rang 5.
1992 Ein großes Talent macht immer
mehr auf sich aufmerksam - Florian Tekautz. Bei den
österreichischen Staatsmeisterschaften wird er als bester LSK-Schwimmer
Vierter über 200 m Rücken. In dieser Disziplin in schwimmt er dann im Herbst
auch Jugendkurzbahnrekord. Bei den Landesmeisterschaften wird er mit oö.
Jugendrekord jeweils 2. über 100 m und 200 m Rücken. Über 200 m Rücken wird er
österreichischer Jugendmeister, über 100 m Rücken wird er Zweiter bei den
bundesweiten Nachwuchsmeisterschaften. Dibold der
nach seiner Verletzungspause bei den oö.
Landesmeisterschaften erstmals wieder am Start ist landet auf den Plätzen 2 und
3 Bei den Landesmeisterschaften belegen LSK- Schwimmer über alle Langstrecken
die ersten beiden Ränge und erschwimmen Landesrekord
in der 4 x 200 m Kraulstaffel. Die Knaben werden wieder oö.
Kindermannschaftsmeister Bei den österreichischen Kindermannschaftswettkämpfen
werden sie Zweite. Die Erfolge der Wasserballer in diesem Jahr: 6.Platz
Staatsliga A, 5. Platz Juniorenmeisterschaft, Sieg bei einem internationalen
Turnier in Salzburg, 2. bei einem internationalen Turnier in Brünn (Tschechien). Stefan Patuzzi
und Thomas Lang werden ins A-Nationalteam einberufen.

Szolt, Mikus, Fahrngruber, Haslacher, Hernegger, Neuhuber, Rudaco, Schmücking, Traxler, Salmhofer M, Patuzzi, Dolovai, Lang V
Schrattbauer, Pesta,
Lang T, Sternischa, Salmhofer
G, Toma
1993 Florian Tekautz
drängt sich immer mehr in den Vordergrund. Bei den oö. Hallenmeisterschaften
wird er mit oö. Kurzbahnrekord Landesmeister über 200 m Rücken, sein Erfolg
wird durch 4 zweite Plätze unterstrichen. Bei den Österreichischen
Meisterschaften in der Halle schwimmt er erneut 2 oö. Kurzbahnrekorde, kommt in
3 Endläufe und landet auf den Rängen 3 (200 Rücken), 5 (100 Rücken) und 7 (200
Lagen). Bei den oö. Landesmeisterschaften erschwimmt
er den Titel über 100 m und 200 m Rücken. Mit einem zweiten Platz über 400 m
und 1500 m Kraul trägt er sich zusätzlich in die Siegerlisten ein. Bei den
österreichischen Nachwuchsmeisterschaften gewinnt Tekautz
bei den Junioren über 200 m Rücken und 1500 m Kraul. Über 100 m Rücken und 200
m Lagen erzielt er jeweils neuen Landesrekord und belegt den 2. Platz. Mario Gasser wird 3mal Zweiter. Bei den Staatsmeisterschaften
gibt es für Tekautz schließlich noch einen 3. Platz
(200 m Rücken) und einen 4, Platz (100) m Rücken). Mit 2 Kinderrekorden über
100 und 200 m Brust lässt auch Gregor Hammer aufhorchen. Er hat auch großen
Anteil am Erfolg der Kindermannschaft bei den österreichischen
Mannschaftsmeisterschaften für Kinder und bei den OÖ. Landesmeisterschaften,
Gregor Hammer schwimmt dabei einen bis heute geltenden Kinderrekord. Die
Wasserballer verpassen den Einzug in die Meister Play-off um 2 Punkte im
Grunddurchgang, landen in der A-Liga auf Rang 5. Thomas Lang, Stefan Patuzzi, Gunther Pesta, Peter Gumbsch und Gerald Hernegger
bestreiten mit dem Nationalteam ein 4-Nationenturnier in Brüssel, beim
EM-Qualifikationsturnier in Barcelona vertreten Patuzzi,
Pesta und Hernegger
Österreich. Die LSK-Kampfmannschaft gewinnt ein
internationales Turnier in Salzburg vor Polens Vizemeister Polonia
Beuthen und dem Österreichischen Meister WBC Tirol.
1994 Die unermüdliche Arbeit von
Cheftrainerin Ilse Hartl macht sich bezahlt. Florian Tekautz wird vierfacher Juniorenstaatsmeister in Korneuburg. Im Winter bei den Hallenstaatsmeisterschaften
wird er über 100 und 200 m Rücken zweimal Zweiter, im Sommer Zweiter und
Dritter. Er steht kurz vor dem Sprung in die internationale Klasse. Auch die
Schüler und Jugendmannschaften sind erfolgreich. Die Wasserballer verpassen
wieder knapp die Obere Play-off und werden Fünfte. Bei einem internationalen
Turnier in Rovinj werden sie Dritte. Die Junioren
belegen in der Meisterschaft den vierten Rang. Thomas Lang und Stefan Patuzzi spielen mit dem Nationalteam internationale
Turniere in Wien, Teneriffa, Malta, Istanbul und der Schweiz.
1995 Florian Tekautz
wird in der Halle und im Freien Staatsmeister über 100 m und Vizemeister über
200 m Rücken . Die Schwimmer Mario Gasser,
Hans Fleischer, Gregor Hammer und Phillip Tekautz
sorgen für weitere Erfolge. Bei den Schwimm - Mannschaftsstaatsmeisterschaft
wird der 1. LSK Vierter. Bei den Schwimm-Masters-Bewerben
holen sich Loy und Zigon
gleich mehrere Titel. Den Wasserballern gelingt zum ersten Mal seit 17 Jahren
der Sprung in die Obere Play-off. Sie werden Vierte in
der Meisterschaft. Stefan Patuzzi und Thomas Lang
vertreten Österreich bei den Europameisterschaften in Wien.
1996 Florian Tekautz
wird Staatsmeister über 200 und 400 m Lagen und Vizestaatsmeister in den Rückenbewerben. In der Halle wird er viermal Zweiter. Er
hält die OÖ. Lang- und Kurzbahnrekorde in all seinen Disziplinen und führt zum
Ende seiner aktiven Karriere die LSK Schwimmer zum Dritten Platz bei den
Mannschaftsstaatsmeisterschaften in Wels. Stefan Patuzzi
und Thomas Lang nehmen in Malta an ihren zweiten Europameisterschaften teil.
Christian Görrisch und Christoph Schink
werden ins Jugendnationalteam einberufen und spielen bei einem Turnier in
Litauen. Die LSK-Wasserballer werden unter dem neuen
Trainerduo Schmied - Toma Dritte im Österreichischen
Cupbewerb und Vizemeister in der Herbstrunde.

Görisch,
Alic, Pesta, Bolacik, Lang V, Bodis, Dolovai, Patuzzi, Bruckner, Toth, Fahrngruber, Dzarny, Traxler
Tuk, Heindl, Salmhofer, Nagy, Lang T,
Schmied, Toma
1993 Florian Tekautz
drängt sich immer mehr in den Vordergrund. Bei den oö. Hallenmeisterschaften
wird er mit oö. Kurzbahnrekord Landesmeister über 200 m Rücken, sein Erfolg
wird durch 4 zweite Plätze unterstrichen. Bei den Österreichischen Meisterschaften
in der Halle schwimmt er erneut 2 oö. Kurzbahnrekorde, kommt in 3 Endläufe und
landet auf den Rängen 3 (200 Rücken), 5 (100 Rücken) und 7 (200 Lagen). Bei den
oö. Landesmeisterschaften erschwimmt er den Titel
über 100 m und 200 m Rücken. Mit einem zweiten Platz über 400 m und 1500 m
Kraul trägt er sich zusätzlich in die Siegerlisten ein. Bei den
österreichischen Nachwuchsmeisterschaften gewinnt Tekautz
bei den Junioren über 200 m Rücken und 1500 m Kraul. Über 100 m Rücken und 200
m Lagen erzielt er jeweils neuen Landesrekord und belegt den 2. Platz. Mario Gasser wird 3mal Zweiter. Bei den Staatsmeisterschaften
gibt es für Tekautz schließlich noch einen 3. Platz
(200 m Rücken) und einen 4, Platz (100) m Rücken). Mit 2 Kinderrekorden über
100 und 200 m Brust lässt auch Gregor Hammer aufhorchen. Er hat auch großen
Anteil am Erfolg der Kindermannschaft bei den österreichischen
Mannschaftsmeisterschaften für Kinder und bei den OÖ. Landesmeisterschaften,
Gregor Hammer schwimmt dabei einen bis heute geltenden Kinderrekord. Die
Wasserballer verpassen den Einzug in die Meister Play-off um 2 Punkte im
Grunddurchgang, landen in der A-Liga auf Rang 5. Thomas Lang, Stefan Patuzzi, Gunther Pesta, Peter Gumbsch und Gerald Hernegger
bestreiten mit dem Nationalteam ein 4-Nationenturnier in Brüssel, beim
EM-Qualifikationsturnier in Barcelona vertreten Patuzzi,
Pesta und Hernegger
Österreich. Die LSK-Kampfmannschaft gewinnt ein
internationales Turnier in Salzburg vor Polens Vizemeister Polonia
Beuthen und dem Österreichischen Meister WBC Tirol.
1994 Die unermüdliche Arbeit von
Cheftrainerin Ilse Hartl macht sich bezahlt. Florian Tekautz wird vierfacher Juniorenstaatsmeister in Korneuburg. Im Winter bei den Hallenstaatsmeisterschaften
wird er über 100 und 200 m Rücken zweimal Zweiter, im Sommer Zweiter und
Dritter. Er steht kurz vor dem Sprung in die internationale Klasse. Auch die
Schüler und Jugendmannschaften sind erfolgreich. Die Wasserballer verpassen wieder
knapp die Obere Play-off und werden Fünfte. Bei einem internationalen Turnier
in Rovinj werden sie Dritte. Die Junioren belegen in
der Meisterschaft den vierten Rang. Thomas Lang und Stefan Patuzzi
spielen mit dem Nationalteam internationale Turniere in Wien, Teneriffa, Malta,
Istanbul und der Schweiz.
1995 Florian Tekautz
wird in der Halle und im Freien Staatsmeister über 100 m und Vizemeister über
200 m Rücken . Die Schwimmer Mario Gasser,
Hans Fleischer, Gregor Hammer und Phillip Tekautz
sorgen für weitere Erfolge. Bei den Schwimm - Mannschaftsstaatsmeisterschaft
wird der 1. LSK Vierter. Bei den Schwimm-Masters-Bewerben
holen sich Loy und Zigon
gleich mehrere Titel. Den Wasserballern gelingt zum ersten Mal seit 17 Jahren
der Sprung in die Obere Play-off. Sie werden Vierte in
der Meisterschaft. Stefan Patuzzi und Thomas Lang
vertreten Österreich bei den Europameisterschaften in Wien.
1996 Florian Tekautz
wird Staatsmeister über 200 und 400 m Lagen und Vizestaatsmeister in den Rückenbewerben. In der Halle wird er viermal Zweiter. Er
hält die OÖ. Lang- und Kurzbahnrekorde in all seinen Disziplinen und führt zum
Ende seiner aktiven Karriere die LSK Schwimmer zum Dritten Platz bei den
Mannschaftsstaatsmeisterschaften in Wels. Stefan Patuzzi
und Thomas Lang nehmen in Malta an ihren zweiten Europameisterschaften teil.
Christian Görrisch und Christoph Schink
werden ins Jugendnationalteam einberufen und spielen bei einem Turnier in
Litauen. Die LSK-Wasserballer werden unter dem neuen
Trainerduo Schmied - Toma Dritte im Österreichischen
Cupbewerb und Vizemeister in der Herbstrunde.
1997 Phillip Tekautz
und Gregor Hammer erreichen bei den Jugendstaatsmeisterschaften in ihren Lagen
dritte Plätze und werden mit Eckerstorfer und Weichselbaumer Jugendvizestaatsmeister über 4x100m Kraul
und 4x100m Lagen. Die Mädchenstaffel belegt über 4x100m Kraul den dritten Rang,
Rainer Hochstöger über 200m Delphin bei den Schülern
ebenfalls. In der Kinderklasse tut sich speziell Magdalena Sassmann
hervor, die mehrere oö. Kinderrekorde schwimmt und neben dem Titel über 400m
Kraul noch drei weitere Medaillen gewinnt. Die LSK - Wasserballmannschaft
erreicht durch einen knappen Sieg im letzten Spiel den Dritten Platz in der
Staatsmeisterschaft und feiert mit dem Sieg im Österreichischen Cupbewerb den
größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Im November nimmt sie in Istanbul an
der Europacup Qualifikation teil und beendet den Herbstdurchgang 97/98 an
dritter Stelle, obwohl mit Albert Fahrngruber und
Günter Schmied zwei Stammspieler ihre Karriere ausklingen lassen. Die
Jugendmannschaft belegt in der Meisterschaft den undankbaren 4.Platz.
1998 Gregor Hammer wird
Jugendstaatsmeister, Landesmeister über 50m Brust und Hallenlandesmeister über
100m Brust. Bei den allg. Staatsmeisterschaften belegt er zwei fünfte Plätze.
Tolle Leistungen auch bei der Mädchenstaffel, die sich in der Besetzung Stieger Christine, Sassmann
Magdalena, Bauer Eva und Payr Ellen bei den
Landesmeisterschaften den Titel über 4x200m Kraul und den dritten Rang über
4x100m Kraul sichert. Dazu kommt der dritte Platz bei den
Staatsmeisterschaften. Magdalena Sassmann gewinnt
weiters den Jugendstaatsmeistertitel über 800m Kraul und mit Ellen Payr die Jahresgesamtwertung in der Schülerklasse. Weitere
Einzelerfolge von Phillip Tekautz, Rainer Hochstöger und der LSK Kindermannschaft, die sich bei den
Landeswettkämpfen fast alle Titel holt, runden ein erfolgreiches Jahr ab. Die
Wasserballmannschaft schafft das Unmögliche und holt sich mit dem Sieg gegen
den viel stärker eingeschätzten SV Wörthersee erneut den Cuptitel. Dabei
schlagen sich die Jugendspieler um Christoph Schink
gegen die zum Teil aus Italien und Ungarn importierten Profis sensationell und
retten den Vorsprung aus dem Heimspiel nach Hause. Beim entscheidenden Spiel um
den dritten Platz in der Staatsmeisterschaft werten die Schiedsrichter Thomas
Langs Ausgleichstor mit dem Schlusspfiff nicht mehr und der LSK muss sich
aufgrund der schlechteren Tordifferenz mit dem vierten Platz abfinden. Den
Herbstdurchgang 98/99 beendet die Mannschaft als Tabellenzweiter.
Die Jugendmannschaft wird in der Meisterschaft letztlich knapp Dritter, obwohl
sie lange Zeit in Führung lag.
1999 Drei Landesmeistertitel, drei
Titel bei den Österreichischen Jahrgangsmeisterschaften und zwei 3.Plätze bei
den Österreichischen Staatsmeisterschaften. Das ist die stolze Bilanz von
Magdalena Sassmann in der Saison 1999. Aber auch
Phillip Tekautz ist sehr erfolgreich. Er holt sich
drei Landesmeistertitel und wird bei den Staatsmeisterschaften über 100m Rücken
Dritter. Weitere Landesmeistertitel gibt es durch Hammer Gregor, Bauer Eva und
die weibliche Kraulstaffel. Bei den Oberösterreichischen
Jahrgangsmeisterschaften erreichen 12 Aktive sieben 1. Plätze, zwölf 2. Plätze
und neun 3.Plätze. Gregor Hammer und Phillip Tekautz
werden außerdem in das Heeressport Leistungszentrum aufgenommen. Tolle
Leistungen erbringen auch die Senioren Ludwig Jirouch
und Franz Zigon, die bei den Österreichischen Masters-Meisterschaften 7 Podestplätze und bei den ASKÖ
Bundesmeisterschaften 2 Gold und 2 Silbermedaillen erreichen. Sie vertreten den
LSK bei den im Juli stattfindenden Masters-Weltmeisterschaften
in München. Die LSK Wasserballmannschaft befindet sich im Umbau und erreicht in
einer ziemlich turbulenten Staatsmeisterschaft den 4.Platz mit nur zwei Punkten
Rückstand auf den Vizemeister. Beim Österreichischen Cupbewerb ist nach einer
Niederlage gegen den Vorjahrsmeister leider ebenfalls schon im Halbfinale
Schluss. Die Jugendmannschaft spielt in der Meisterschaft gut mit und wird erneut
Dritter.
2000 Ausgezeichnete Platzierungen
der LSK Schwimmerinnen und Schwimmer, allen voran eine Gold, zwei Silber und
drei Bronzemedaillen durch Magdalena Sassmann und
Ellen Payr bei den Jugendstaatsmeisterschaften und
eine Silber und zwei Bronzemedaillen durch die beiden Heeressportler Gregor
Hammer und Phillip Tekautz bei den allgemeinen
Staatsmeisterschaften, machen die abgelaufenen Schwimmsaison zu einer überaus
erfolgreichen für den LSK. Daneben gibt es bei den Landesmeisterschaften in
Halle und Freibad insgesamt 12 Gold, 12 Silber und 8 Bronzemedaillen in der
allgemeinen Klasse und auch die Nachwuchsschwimmer beweisen mit 6 Gold, 8
Silber und 6 Bronzemedaillen bei den Schüler und Jugendlandesmeisterschaften
ihr Talent. Weitere 7 Medaillen gibt es durch Ludwig Jirouch
und Franz Zigon bei den österreichischen Masters-Meisterschaften in Wiener Neustadt. Die LSK
Wasserballmannschaft erreicht neben dem zweiten Platz im Cupbewerb einen
vierten und sechsten Rang in der österreichischen Staatsliga und gewinnt
internationale Turniere in Plauen und Passau. Thomas Lang und Stefan Patuzzi nehmen mit dem Nationalteam an Turnieren in Linz,
Budapest und Prag und an der EM Qualifikation in Belgien teil, wo man nach
Siegen gegen England und Dänemark aber an der Heimmannschaft scheitert. Die LSK
Schülermannschaft beendet die Meisterschaft als Vierte.
2001 Einen schönen Erfolg
erzielten die LSK Wasserballer in der abgelaufenen Österreichischen
Hallenstaatsmeisterschaft, wo der 2. Platz belegt wurde. Leider musste man in
den beiden Spielen gegen den späteren Meister Graz jeweils einen Stammspieler
vorgeben, sonst hätte sogar der Titel herausgeschaut. Dank der unermüdlichen
Arbeit von Franz Zigon ist unsere ständig wachsende
Senioren-Schwimm-Mannschaft inzwischen zur stärksten Vereinsmannschaft in ganz
Österreich angewachsen. Bei in Brünn ausgetragenen
Internationalen Mastersmeisterschaften und den im Mai
in Rif bei Salzburg durchgeführten Schwimm-Masters gelang allen Teilnehmern des
LSK die Qualifikation für die in Mallorca stattfindenden Europa Masters, wo
hervorragende Leistungen erbracht wurden.
Den Saisonhöhepunkt lieferten die
Wasserballer jedoch im Juli mit dem Gewinn des ersten
Wasserball-Staatsmeistertitels seit dem Bestehen des Vereines und weiters im
Oktober mit der Teilnahme an der Champions-League in
Barcelona.
2002 Die Schwimmerinnen erreichen
in der 4x200m Freistil-Staffel den Landesmeistertitel, im Nachwuchs siegen
Jakob Döberl (4x), Stephanie List (3x) und Stephanie Fridrik (1x), weiters gibt es 4 Silber- und 14
Bronze-Medaillen, sowie bei den Jugend-Staatsmeisterschaften in Bregenz vier
unglückliche 4. Plätze von Stephanie List. Die traditionelle Atterseeüberquerung bringt einen Sieg für Magdalena Sassmann und Top-Platzierungen für Stefan Patuzzi, Elisabeth Sassmann und
Stephanie List.
2003 Unsere Schwimm-Masters
erringen bei den Österreichischen Mastersmeisterschaften
21 Gold-, 21 Silber- und 14 Bronzemedaillen, sowie daneben unzählige andere
Erfolge bei verschiedenen Bewerben und dokumentieren damit die erfolgreiche
Arbeit des LSK in diesem immer bedeutsameren Bereich. Auch die Atterseeüberquerung ist wieder eine klare Angelegenheit für
Magdalena Sassmann. Bei den Österreichischen
Meisterschaften erreichen Gregor Hammer und Stephanie List drei Finalplatzierungen,
bei den Landesmeisterschaften gibt es einen ersten und drei dritte Plätze in
der allgemeinen Klasse durch Michi Kubovec und Lena Sassmann, bei
Junioren und Schülern 2. und 3. Plätze durch Elisabeth Sassmann,
Tamara Fleißner, Stephanie List, Georg List, Gregor Sulzbacher und Fabian
Fleißner, bei den Jahrgangswettkämpfen je einen 1. Platz durch Stephanie List
und Lena Sulzbacher, sowie 2. und 3. Plätze durch Stephanie List, Tamara
Fleißner, Karli Schedlberger
und Fabian Fleißner. Die Wasserballer belegen in der österreichischen
Schülermeisterschaft den 3. Platz.


2004 Unsere jungen Wasserballer
verbessern sich rasant und liegen nie schlechter als unter den ersten drei
ihrer jeweiligen Klasse, die WB-Damen Lisa Streinz und Patricia Geissler spielten bereits mit dem
Nationalteam in Dornbirn, Darmstadt und Eindhoven, Stefan Patuzzi
erringt wieder einen Staatsmeistertitel im Wasserball mit der Mannschaft von
Tirol. Die Schwimmer starten mit mehreren Final-Platzierungen bei den
Staatsmeisterschaften, sowie mit zwei OÖ Juniorenmeistertiteln und einem OÖ
Jahrgangsmeistertitel in die laufende Saison, Gold für Georg List, Gregor
Sulzbacher und Fabian Fleißner, weiters Silber für Gregor Hammer, Georg List,
Gregor Sulzbacher, Karli Schedlberger
(2x) Fabian Fleißner (3x) und Stephanie List, sowie Bronze für Georg List, Lena
Sulzbacher und Gregor Sulzbacher (2x). Im Nachwuchs explodiert die Zahl der
Aktiven, über 100 Jugendliche besuchen unsere Trainingsstunden. Der Erfolg unserer Masters gipfelt vorläufig in 8 Internationalen
Meistertiteln in Brünn, sowie mit Platzierungen in
den Rängen 2, 3, 6 und 11 bei der WM in Riccione