Geschichte des 1. LSK Heindl

 

Das Schwimmen gehört sicher zu den ältesten körperlichen Fähigkeiten des Menschen überhaupt. Schon auf altägyptischen und griechischen Tonsiegelabdrücken finden wir Abbildungen, die die Anwendung des so genannten Beinschlagschwimmens bis ins Jahr 3400 vor Christi Geburt belegen. Bei den Römern hatte der Heeresschwimmsport bereits einen bedeutenden Stellenwert und in altnordischen und germanischen Überlieferungen finden sich ebenfalls erste Hinweise auf Zweikämpfe im Wettschwimmen.

Das Mittelalter brachte dann einen Rückgang. Das Rittertum verlangte zwar noch das Schwimmen als eine der 7 "Behändigkeiten", aber bald setzten die Verbote von öffentlichen und schulischen Behörden ein und verweichlichende Badestuben traten an die Stelle des Schwimmsports. Erst die allgemeine Aufnahme der Leibesübungen gegen Ende des 18. Jahrhunderts brachte eine Wiederbelebung des Schwimmens.

Die Verbreitung der Schwimmlehre in Deutschland ist den Salzbergleuten um Halle zu verdanken, die als erste planmäßigen Elementarunterricht durchführten. Die Halloren Lutz, Tycho und Wolf gründeten schließlich im Jahre 1837 in Berlin die erste deutsche Schwimmvereinigung, genannt die "Tychischen Frösche". Der Bau des ersten Wiener Hallenbades im Jahr 1842 ließ auch in Österreich die ersten Schwimmvereine entstehen. Reguläre Schwimm-Meisterschaften in Österreich gibt es seit dem Jahre 1885.

Dabei war der Schwimmsport lange Zeit noch eine eher vergnügliche Angelegenheit und entwickelte sich erst später zu der trainingsintensiven Sportart, die er heute ist. Trotzdem ist die Beliebtheit des Schwimmens ungebrochen, nicht zuletzt, weil es den Körper vorzüglich trainiert und eine wirklich gesunde Form sportlicher Betätigung ist.

Gründung des 1. LSK am 20.11.1929

 

Der Schwimmsport schien lange Zeit ein Stiefkind des Oberösterreichischen Sports zu sein. Der Turnverein und der Arbeitersportverein hatten zwar kleine Schwimmsektionen, ansonsten aber fanden Wassersportler keine Möglichkeit, ihre Sportart auszuüben.

Um diesen Notstand zu beseitigen, gründeten Dir. Bruno Knorr und Dr. Adi Frank gemeinsam mit Juliane Pointner und Hannes Steinhuber am 20. November 1929 nach guter Vorarbeit den Ersten Linzer Schwimmklub (1. LSK). Weitere Gründungsmitglieder waren Major Schröder, Ing. Oberhammer, Ernst Krainer, Hofrat Meiss-Teuffen, Ernst Texl und Georg Puchmayr.

 

Die Mitgliederzahl des Vereins wuchs rasch an und schon bald stellten sich die ersten Erfolge ein. Heute blickt der 1. LSK Heindl auf eine lange Liste von Titeln und Erfolgen zurück und in seiner Chronik findet man nicht nur Inhaber Oberösterreichischer und Österreichischer Rekorde und Landes- und Staatsmeister, sondern auch Europameisterschafts- und Olympia-Teilnehmer

 

Ehrenpräsident

 

Witmar Loy

 

Präsident

 

Kommerzialrat Werner Heindl (ab 2000)

 

Obmänner

 

Bruno Knorr (1929-1945), Hans Hübinger (1945-1948), Bruno Knorr (1948-1951), Lois Berndorfer (1951-1956), Dr. Franz Holzinger (1956-1981), Werner Heindl (1981-2000), Dr. Kurt Payr (ab 2000)

 

Schriftführer

 

Georg Buchmayr, Friedrich Schützenhofer, Ing. Oskar Oberhammer, Maria Jelinek, Erich Hlawatsch, Kurt Patuzzi, Witmar Loy, Helmut Linemayr, Walter Pretzmann, Walter Kellermayr, Marlene Heuzontner, Karl Koller, Renate Biermayr, Erika Szep, Ursula Schrammböck, Erika Bartel, Renate Stieger, Maria Fridrik, Klaus-Dieter List

 

Kassiere

 

Josef Ernst, Erich Hillbrand, Julie Pointner, Manzi Jelinek, Erich Hlawatsch, Kurt Patuzzi, Witmar Loy, Leopold Amort, Hellmut Dagn, Dipl.Ing. H. Wollak, Dipl.Ing. P. Steinbach, Manfred Peilsteiner, Herta Haider, Burgi Payr, Günther Perchthaler

 

Erfolgreichste Schwimmer

Hannes Steinhuber, Franz Holzinger, Franz Laundorf, Gertie Mayer, Ernst Achatz, Willi Kreuzer, Adi Enzenhofer, Trude Hartl, Ilse Nagl, Roderich Deubler, Franz Zigon, Witmar Loy, Leopold Laus, Jörg Erdelly, Paul Dittl, Helmut Linemayr, Dieter Kutschera, Eberhard Ziegler, Fritzi Keininger, Waltraud Wöss, Harald Kapfer, Kurt Deutsch, Robert Görisch, Stefan Hochwind, Karin Schraml, Renate Harringer, Traudi Holzbauer, Ralph Bartel, Heike Glinz, Günther Grabner, Karin Haugeneder, Marion May, Markus Dibold, Florian Tekautz, Gregor Hammer

Erfolgreichste Wasserballer

Kurt Patuzzi, Franz Zigon, Hans Hackl, Willi Skala, Kurt Töpel, Witmar Loy, Walter Kellermayr, Jörg Erdelly, Leopold Laus, Dieter Kutschera, Alexander Patuzzi, Günter Schmied sen., Peter Patuzzi, Harald Kapfer, Stefan Hochwind, Rudolf Hochstöger, Robert Görisch, Erich Wyklicky, Albert Fahrngruber, Alex Pesta, Günther Schmied, Jürgen Schmücking, Peter Gumbsch, Gunther Pesta, Gerald Hernegger, Stefan Patuzzi, Thomas Lang

 

Chronik

1929 Im ersten Jahr der Gründung des Vereins gibt es noch keine Schwimmaktivitäten des LSK. Trainingsmöglichkeiten sind nur im Freibad gegeben. Nur Wien verfügt über ein Hallenbad und Österreichische Meisterschaften werden für Vereine mit Hallenbad (bessere Trainingsmöglichkeiten) und für Vereine ohne Hallenbad (VoH) ausgetragen.

Steinhuber, Pointner, Knorr, Frank, Meyer, Kreuzer, Laundorf

1930 Das Linzer Hallenbad wird eröffnet. Ein Anlass für den LSK, die österreichischen Staatsmeisterschaften im Schwimmen in Linz durchzuführen. Die Linzer starten, zum letzten Mal, in den Bewerben VoH. Willi Kreuzer entscheidet 100m Kraul (VoH) in Gaurekordzeit für sich, wobei "Gau" bedeutet, dass Salzburg und Oberösterreich zu einem Schwimmgau zusammengefasst werden. Den Meistertitel über 200m Brust (VoH) holt sich Franz Laundorf. Im Wasserballspiel besiegt Gmunden die Linzer Mannschaft mit 4:0.

1931 Erstmals gibt es Klubmeisterschaften. Dabei standen Reigenschwimmen und Rettungsübungen auf dem Programm. Bei einem Freundschaftstreffen mit dem Gmundener Schwimmklub beeinträchtigt schlechtes Wetter Stimmung und Leistungen. Nach der Halbzeit des Wasserballspiels müssen zwei Linzer "an Land". Die tiefen Wassertemperaturen werden ihnen zum Verhängnis.

1932 Bei den erstmals durchgeführten Schwimm-Landesmeisterschaften kommen Steinhuber, Kleim, Wimmer, Kreuzer, Konwalinka, Laundorf, Brauneis und Lipa zu Meisterehren.

1933 Die erste Atterseeüberquerung findet statt. Gertie Mayer und Franz Laundorf, beide LSK-Schwimmer, bleiben siegreich. Erich Hlawatsch wird neuer Schwimmwart und intensiviert die Jugendarbeit.

1934 Mit Gertie Mayer und Julius Kleim bleiben wieder 2 LSK-Mitglieder bei der Atterseeüberquerung siegreich. Bei den Gaumeisterschaften gewinnen Sportler des LSK 17 von 23 ausgetragenen Bewerben. Steinhuber, Wiener, Hlawatsch, Konwalinka, Holzinger, Dittl und Kryll werden Landesmeister.

1935 In die Siegerliste bei der Atterseeüberquerung tragen sich die LSK-Schwimmer Adi Enzenhofer und erneut Gertie Mayer ein. Bei einem Länderkampf in Niederösterreich unterlagen die LSK-Sportler, auch bei einem Vereinswettkampf in Innsbruck mussten die Linzer eine schmerzlich hohe Niederlage hinnehmen. Zum Jahresausklang gibt es ein Kombinationsschwimmen, bei dem die Schwimmer alle Stile beherrschen müssen.

1936 Die österreichischen Strommeisterschaften werden auf der Strecke zwischen Ottensheim und Linz ausgetragen. Adi Enzenhofer gewinnt und sorgt damit für den ersten Staatsmeistertitel des LSK. Durch Ernst Achatz und den späteren Obmann Franz Holzinger gehen auch der Jugend und der Heerestitel an den LSK. Bei einem Hallen-Städtewettkampf in München kommt es zum ersten internationalen Antreten der LSK-Mannschaft. Einen Vergleichskampf mit dem Deutschen Schwimmverein Budweis gewinnt der LSK mit 106 : 53 Punkten. Für Aufsehen sorgen dabei die LSK-Schwimmer Achatz und Kreuzer. Sie verwenden erstmals den damals "Butterfly" genannten Brustschwimmer-Stil. Bei den Landesmeisterschaften im Linzer Freibad gab es Titel durch Kreuzer, Achatz, Ernst Dittl, Holzinger, Inmann, Pfeiffer, Singer, Scherbaum, Ludwig und Enzenhofer bei den Herren und durch Santoll und Kockeisl bei den Damen, sowie die Wasserballer.

1937 Das neue Sportbecken mit einer Bahnlänge von 33,3 Metern und einem Sprungbecken ist fertig gestellt. Es wird mit einem gauoffenen Wettschwimmen eröffnet. Trude Hartl vom LSK bezwingt die regierende Staatsmeisterin über 100 m Brust, Bergthaler (VoH), um sechs Zehntel Sekunden. Trude Hartl ist erst 15 Jahre alt. Weitere Titel holen Dittl, Fischer, Scherbaum, Achatz, Enzenhofer und Kreuzer bei den Herren und Kockeisl, Reiss, Thumfarth, Katzwendl und Nachmann, sowie die Wasserballer.

1938 Die politischen Ereignisse wirken sich auch auf den Sport aus. Der LSK muss die Klubfarben von Blau-Weiß auf Schwarz-Grün umändern, da Blau-Weiß die ehemaligen Farben der jüdischen HAKOAH sind. Die Wettkampftätigkeit nimmt zahlenmäßig zu und wird auch räumlich ausgeweitet. Die LSK-Wasserballer werden Dritte der Ostmarkmeister-schaften in der Aufstellung Laundorf, Inmann, Fischer, Kleim, Hlawatsch, Kreuzer, Zimmermann, Eberhart, Vogeler und Biefel. Neben den schon routinierten Schwimmern werden auch der Krauler Helmuth Schönzges und der Wasserspringer Otto Angelberger Gaumeister.

1939 Der vom EWASK gekommene Kurt Patuzzi, neuer Schwimmwart, Trainer und Funktionär des LSK, schafft es, dass die 15-jährigen LSK-Sportler Hackl, Kellermayer, Deubler, Loy und Zigon in die "Deutsche Reichleistungsklasse" aufsteigen. Die Wasserballmannschaft belegt bei den Meisterschaften den vierten Rang.

Krubner, Hackl, Kellermayr, Zigon, Deubler, Biefel, Loy

1940 Bei den "Gaumeisterschaften" in Bad Schallerbach - seit 1938 werden die oberösterreichischen Landesmeisterschaften so genannt - gehen sämtliche Titel an den LSK. In der Großdeutschen Sommerrangliste erschwammen Loy, Deubler, Hackl und Zigon einen ersten Platz. Die LSK Wasserballer werden erneut Vierte der Ostmarkmeisterschaften.

1941 Die Großdeutschen Schwimm-Meisterschaften werden erstmals in Wien ausgetragen. Aus Linz war nur Roderich Deubler am Start. Er gewinnt bei den Ostmarkmeisterschaften über 1500 m Kraul und holt sich bei den Gaumeisterschaften sechs Titel. Außer ihm sind auch noch die Schwimmerinnen Dorli Hübl, Trude Hartl und Antschi Toth, sowie bei den Herren Loy, Zigon, Jirouch, Rostek und Hillbrand bei den Gaumeisterschaften erfolgreich. Die Wasserballspieler Loy, Deubler, Hackl und Zigon werden zum HJ-Reichslehrgang nach Leipzig einberufen. Die Wasserballer werden in Wien erneut Vierte der Meisterschaft.

Loy, Zigon, Patuzzi, Biefel, Skala, Töpel, Laundorf

1942 Der großdeutsche Schwimmsport wird auf Könner aus dem ,,ostmärkischen" Linz aufmerksam. Hans Hackl, Walter Kellermayr und Franz Zigon werden zu einem, "Spitzenkönnerlehrgang" nach Darmstadt einberufen. Franz Zigon wird daraufhin in die deutsche Auswahlmannschaft gestellt Roderich Deubler startet beim Länderkampf gegen Italien in Turin und rückt dann zur Kriegsmarine ein. In seiner Abwesenheit wird Franz Zigon bei den Gaumeisterschaften 8-facher Meister. Er bestätigt seine hervorragende Form bei den Reichsjugendmeisterschaften in Breslau mit einem 3. Rang über 400 m Kraul. Die LSK Wasserballer werden in Hall in Tirol Ostmarkmeister in der Aufstellung Hackl, Kellermayr, Deubler, Loy, Zigon, Patuzzi, Rostek, Biefel, Laundorf, Töpel und Skala.

1943 Nahezu alle Spitzenschwimmer des LSK stehen im Kriegseinsatz. Neue Namen machen auf sich aufmerksam: Oberleutnant Widlicek, Eschenröder, Linemayr, Ditzmüller. Bei den Damen mischt sich das Team. Zu den bewährten Schwimmerinnen Toth und Hübl kommen Rieger, Moser, Reinhard und Kellermayr. Der Mannschaft gelingt es, den im Vorjahr eroberten Alpenpokal erfolgreich zu verteidigen. In der Wasserballmeisterschaft wird der LSK Zweiter hinter EWASK Wien.

Hladky, Bernert, Zigon, Widlicek

1944 Der LSK wird in diesem Kriegsjahr in den Staffeln großdeutscher Vereinsmeister vor Hellas Magdeburg. Die Parkbadhalle muss wegen eines Bombentreffers gesperrt werden. Die Wasserballspiele finden im Freien statt. Ein 5:0 Erfolg über Pressburg erscheint deshalb besonders bemerkenswert, weil alle Treffer von Franz Zigon erzielt werden. Der LSK-Wasserballer spielt mit einem Gipsbein. Bei den Gaumeisterschaften holt der LSK je drei Titel durch Zigon, Hladky und Widlicek.

1945 In den erster Wochen nach Kriegsende halten die Amerikaner das Parkbad beschlagnahmt. Erst im August gibt es hier wieder Wassersportveranstaltungen. Der LSK erwählt aus der Not einer Zeit heraus, die für den Sport nicht einmal den Stoff einer Badehose übrig hat, Rot-Weiß zur Vereinsfarbe und findet so eine Verwendungsmöglichkeit für die ausgedienten Fahnen.

Zigon, Linemayr, Dittl, Deubler, Laus, Loy, Erdelyi, Wiener, Danzer, Kellermayr

1946 Die ersten österreichischen Hallenmeisterschaften nach dem Krieg bringen Meistertitel für Loy, Deubler, Laus, Zigon, Erdelly und Linemayr. Bei den Freibadmeisterschaften in Graz wird Witmar Loy außerdem Staatsmeister über 100m und 200m Freistil und mit der LSK Staffel.. Die Jugendstaatsmeisterschaften bringen dem LSK sieben Meistertitel und damit auch gleich den Titel "Österreichischer Vereinsmeister". Rose und Hilde Danzmayr, Paul Dittl, Gerhard Kutschera und Helmut Plank lauten die neuen Siegernamen. Die Trainertätigkeit von Sepp Linemayr, dem Vater des Olympia-Ruderers und Bruder des Fußballschiedsrichters, trägt erste Früchte. Ein Wasserballmatch gegen Polizei Wien wird beim Stande von 2:2 abgebrochen - der Schiedsrichter wurde ins Wasser gestoßen. Der Wasserspringer Otto Angelberger wird Vizestaatsmeister. Die Wasserballer werden Hallenmeister und Vizestaatsmeister.

1947 Das Gründungsjahr des Oberösterreichischen Landesschwimmverbandes. Für die LSK-Schwimmer auch ein Jahr mit großen sportlichen Erfolgen. Loy, Kellermayr und Zigon werden in die Nationalmannschaft berufen. Bei den Staatsmeisterschaften belegen Loy, Laus, Deubler und Zigon insgesamt 5 Zweite Plätze. Auch bei der Jugend reihen sich neue LSK-Talente in die Siegerlisten ein: Tischler und Habicht bei den Damen und Fritz Zocher bei den Herren. Walter Kellermayr vertritt den LSK als Wasserballer bei den Europameisterschaften in Monaco. Die LSK-Wasserballer werden Vizestaatsmeister.

Witmar Loy

1948 Die amerikanischen Besatzer geben das Parkbad wieder frei. Witmar Loy wird in die Nationalmannschaft für die Länderkämpfe gegen Italien und Jugoslawien einberufen. Bei den Staatsmeisterschaften im Schwimmen holt er sich den Titel über 100m Freistil. Vier Titel für Leopold Laus, zwei für Paul Dittel, das ist das Ergebnis bei den Schwimmbewerben der Landesmeisterschaften. Der Erfolg wird durch Otto Angelberger, der im Springen gewinnt und die LSK Wasserballer, die Landesmeister und Dritte der Staatsmeisterschaft werden, abgerundet. Die in London stattfindenden Olympischen Sommerspiele kann der Schwimmverband aus finanziellen Gründen nicht beschicken.

1949 Zum 20-jährigen Bestandsjubiläum veranstaltet der LSK einen Ball. Aus einer offiziellen Aufzeichnung des Klubs geht hervor, dass der LSK bei 22 Veranstaltungen in diesem Jahr mit 121 Aktiven 725 mal an den Start gegangen ist. Dabei wurden 182 erste, 172 zweite und 100 dritte Platzierungen erschwommen. Ilse Nagl lässt beim Jubiläumsschwimmen mit einer bestechenden Jahresbestzeit über 100 m Kraul aufhorchen. Witmar Loy wird erneut Staatsmeister über 100m Freistil, die Kraulstaffel wird Zweiter. Kutschera, Dittl, Linemayr, Loy, Minichmayr und Jungwirth erringen Landesmeistertitel. Die Wasserballmannschaft muss gegen UNION Wien eine empfindliche Niederlage (1:14) hinnehmen und wird Vizestaatsmeister. Witmar Loy und Paul Dittl vertreten den LSK bei der Akademischen Weltmeisterschaft in Budapest.

1950 Die LSK-Sieben rehabilitiert sich in diesem Jahr. Gegen den ASV-Linz gelingt Mitte des Jahres ein 9:1 Sieg und die Mannschaft wird Landesmeister und Dritte der Österreichischen Meisterschaft. Dittl vor Loy und Laus - der überwältigende Dreifachtriumph über 100 m Kraul bei den Staatsmeisterschaften im Wiener Diana-Bad. Auch bei den Landesmeisterschaften bleiben LSK-Schwimmer (Leopold, Laus, Wanicek, Nowak, John, Zaborsky). Einen Länderwettkampf gegen die Steiermark gewinnt Oberösterreich mit 62:42. Ilse Nagl erzielt dabei Bestleistungen über 400 und 100m Kraul. Der LSK gewinnt einen Vergleichskampf gegen München 99 mit 13 Punkten Vorsprung. Franz Zigon, Witmar Loy, Paul Dittl und Ilse Nagl vertreten den LSK bei den Europameisterschaften in Wien.

1951 Rekord beim "Anschwimmen" des LSK. Mehr als 100 Teilnehmer werden bei der Saisoneröffnung gezählt. Bei den Staatsmeisterschaften in Ried gibt es durch Paul Dittl über die Distanz von 100m Kraul den fünften LSK-Titel in sechs Jahren. Titel. Die Freistilstaffel wird Vizemeister, die Wasserballmannschaft wird Dritter. Landesmeistertitel gibt es für Dittl, Hubmer, Nagl und die Wasserballmannschaft.

Franz Zigon

1952 LSK tritt in Augsburg an und unterliegt mit 44:53 Punkten. Nur im Wasserball bleiben die Linzer mit 4 Toren Vorsprung siegreich. Paul Dittl wird über 200m Kraul Vizestaatsmeister und die LSK-Wasserballmannschaft wird Dritter. Franz Zigon nimmt mit der Österreichischen Wasserballnationalmannschaft an der Olympiade in Helsinki teil. 21 Landesmeistertitel, 5 Staatsmeistertitel und 13 Teameinberufungen sind die stolze Bilanz des LSK-Sportlers.

1953 Leopold Laus setzt die Sprintertradition des 1. LSK fort. Bei den Staatsmeisterschaften siegt er über 100 m Kraul. Bei den Jugendmeisterschaften schafft Dieter Kutschera den Sieg auf der 400 m Kraulstrecke. Die Landesmeisterschaften bringen sogar 16 Meistertitel. Die Wasserballer werden in Eisenstadt Zweite der Österreichischen Meisterschaft.

1954 Jugendmeister Dieter Kutschera auf Titeljagd bei den Staatsmeisterschaften. Gold über 400 und 1500 m, Silber über 200 m Kraul. Bei den Jugendmeisterschaften holt er sich Siege über 400 m Kraul und 100 m Rücken. 12 Jugendliche wurden vom LSK zu diesen Nachwuchsmeisterschaften entsandt. 2 Gold-, 1 Silber- und 3 Bronzemedaillen sind ihre Ausbeute. Bei den Jugendmeisterschaften gibt es gleich fünfzehn Titel für LSK-Schwimmer. Die Wasserballer werden erneut Zweite der Österreichischen Meisterschaft.

1955 Im Staatsvertragsjahr werden die Staatsmeisterschaften in Linz ausgetragen. Dafür steht das neue Sportbecken im Parkbad zur Verfügung. Auf der 50-m-Bahn verteidigt Dieter Kutschera seinen Vorjahrestitel über 1500 m Kraul. Über 200 und 400 m muss er sich aber mit zweiten Plätzen zufrieden geben. Bei den Landesmeisterschaften beträgt die Zahl der Titelgewinne 12. Bei den ASVÖ-Schwimm-Meisterschaften verbessert Eberhard Ziegler seinen Rekord über 200 m Schmetterling und gewinnt auch über 100 m Brust und 100 m Kraul. Die Wasserballer werden Zweite der Österreichischen Meisterschaft.

Fierlinger, Patuzzi A, Kutschera E, Schuster, Steiner

Patuzzi P, Graenitz F

1956 Bei den Landesmeisterschaften gibt es 11 Titel für den LSK. Bei den Staatsmeisterschaften behält Kutschera den 1500 m Kraultitel. Die 4 x 100 m Kraul Staffel der weiblichen Jugend Sihorsch, Kessler, Klein, Scharch bleibt bei den Jugendmeisterschaften siegreich. Die Wasserballer werden Zweite der Österreichischen Meisterschaft.

1957 Dieter Kutschera scheint ein Abonnement auf die 1500 m Kraul zu haben. Er wird wieder Staatsmeister. Bei einem Länderkampf gegen Spanien in Barcelona wird er bei seiner Erfolgsstrecke Zweiter. Der Klub hält 33 von 55 Landesrekorden. Die Wasserballer werden Zweite der Österreichischen Meisterschaft.

1958 Zwei Silberne bei den Staatsmeisterschaften. Bei den Landesmeisterschaften gehen 10 Titel auf das Konto der Damen, die Herren gehen leer aus. Die Wasserballer entsenden D. Kutschera und A. Patuzzi ins Nationalteam. In der Österreichischen Staatsmeisterschaft belegt die Mannschaft den zweiten Platz.

Graenitz, Kutschera, Pobinger, Zigon, Schraml, Patuzzi, Kellermayr

1959 Das Olympiaschwimmen im Linzer Parkbad lässt sieben oberösterreichische Rekorde purzeln. Mit Ulli Mittermair und Gitti Kutschera schwimmen auch 2 LSK-Damen Superzeiten. Bei den Staatsmeisterschaften gibt es durch Günther Futter über 200 m Delphin eine Bronzene. Alle 10 Landesmeistertitel heimsen abermals die Damen ein. Die Wasserballer werden Zweite in der Staatsliga A.

1960 6 Landesmeistertitel werden nach den Erfolgen der letzten Jahre als enttäuschend empfunden. Bei der Juniorenmeisterschaft und in der Staatsliga A landen die Wasserballer auf Rang 2. Alexander Patuzzi, Dietmar Kutschera und Peter Patuzzi werden für einen Länderkampf ins Wasserball Nationalteam berufen.

Graenitz, Ziegler, Patuzzi, Kutschera

1961 Zwei Platzierungen bei den Staatsmeisterschaften durch Eberhard Ziegler und die 4 x 200 m Kraulstaffel. Für die Jugendstaatsmeisterschaften erlangen 11 Knaben und 6 Mädchen das Startlimit, alle bleiben dann aber ohne Titel. Bei den Landesmeisterschaften erzielen LSK-Schwimmer insgesamt acht Titel. Die Wasserballer werden Zweite der Österreichischen Staatsmeisterschaft.

1962 6 Landesmeistertitel. Positiv die Leistung der LSK-Wasserballer die den Österreichischen Juniorenmeister stellen. In der Staatsliga erreichen sie Rang fünf.

1963 Neuerlich werden die Wasserballer Junioren Staatsmeister, in der Staatsliga A wird der erfreuliche 3.Platz erzielt. Im Nachwuchsbewerb der Landesmeisterschaften holen sich Brigitte Kutschera und Waltraud Wöss sechs Titel. Eberhard Ziegler wird Staatsmeister über 400m Lagen. Den siebenten steuert Sieglinde Dagn bei. Günther Konwalinka kann sich mit 2 Nachwuchs-Meistertiteln schmücken.

Eberhard Ziegler

1964 Eberhard Ziegler ist Topform. Vier Staatsmeistertitel im Linzer Parkbad und zwei bei den Hallenmeisterschaften kann er verzeichnen. Wie gut seine Leistungen sind, zeigt sich auch beim 15. Hamburger Schwimmfest, wo er mit 6 Sekunden Vorsprung auf den besten Deutschen gewinnt. Die Wasserballer belegen in der Staatsliga A den undankbaren 4.Platz.

1965 Bei den Landesmeisterschaften bleiben LSK-Schwimmer elfmal siegreich. Fritzi Keininger und Waltraud Wöss siegen bei den Jugendstaatsmeisterschaften. Alexander Patuzzi spielt als Kapitän der Wasserballmannschaft bei der Universiade in Budapest.

Patuzzi A, Silber, Weixelbaumer, Schmied, Graenitz W

Machowetz, Koller, Auer, Stohl

1966 Zwölf Siege bei den Landesmeisterschaften. Für die Wasserballer endet die Staatsligasaison mit Rang 6.

1967 Die Abwanderung von Ziegler, Mehnert, Konwalinka und Roppauser schmälert die Leistungsstärke des LSK. Kein Platz in den Medaillenrängen, nur die Schwimmerinnen Keininger und Wöss können bis ins Finale vordringen.

1968 Den Damen gelingen bei den Landesmeisterschaften fünf Titel. Das Wasserballernationalteam mit Alexander Patuzzi verpasst in Mailand die Olympiaqualifikation, durch ein Unentschieden gegen Spanien, nur um ein Tor.

1969 Staatsmeisterschaften in Linz, aber kein LSK Schwimmer in den Medaillenrängen. In den Klubprotokollen werden aber gute Plätze in den Finalläufen verzeichnet.

1970 Aufwärtstrend beim LSK-Nachwuchs Die Österreichischen Meisterschaften bringen einen Meistertitel, zwei zweite Plätze und einen dritten Rang. Bei den Europameisterschaften in Barcelona vertritt Alexander Patuzzi den LSK als Kapitän des Wasserballnationalteams.

1971 Eine wahre Rekordflut für LSK-Schwimmer. 18 mal gelingt LSK-Schwimmern eine neue Rekordzeit. Hervorzuheben die 100 m Kraul Bestzeit für Stefan Hochwind und die Leistung Harald Kapfers über 200 m Brust

1972 Der Rekord von Ziegler über 100 m Schmetterling steht seit 10 Jahren und kann auch diesmal nicht unterboten werden. Dafür erreicht Stefan Hochwind neuerlich 100 m Kraul Bestzeit. Harald Kapfer schwimmt 200 m Brust Bestzeit. In der Bestenliste, die die ersten drei in 30 Bewerben verzeichnet, scheinen LSK-Schwimmer 29 mal auf. Das bedeutet, dass ein Drittel der besten Schwimmer dem LSK angehört. Die Wasserballer werden Österreichische Jugendmeister und Dritte der Staatsliga A.

1973 Hallenmeisterschaften im Hummelhofbad. 30 Vereine nehmen daran teil. Ein dritter Platz über 100 m Rücken durch Harald Kapfer ist die beste Platzierung eines LSK-Schwimmers. Bei den Damen schwimmt Karin Schraml einen Sieg über 50 m Kraul. Auch einen Staatsmeistertitel erringt sie in diesem Jahr.

1975 Jahresbilanz des LSK: 43 Meistertitel, 24 zweite, 22 dritte Plätze. Besonders erfolgreich ist die Schülerstaatsmeisterin über 100 und 200 m Brust, Renate Harringer. Sie wird in eben diesen Disziplinen auch Landesmeisterin und bleibt dort auch über 200 und 400 m Lagen siegreich. Traudl Holzbauer wird Landesmeisterin über 100, 200, 400 und 800 m Kraul und auch Dietmar Nemeth kommt über 200 m Brust zu Landesmeisterehren.

1976 Die Wasserballer werden in der A-Liga Dritte. Vier LSK-Spieler, Kapfer, Hochwind, Görrisch und Wyklicky werden ins Nationalteam einberufen. Bei den Schwimmern erfreuen Harringer, Holzbauer und Nemeth erneut durch gute Leistungen.

1977 Die Wasserballer fallen auf den 4. Rang in der A-Liga zurück. Die Schwimmer erhalten auf der Gugl, im Landesschwimmzentrum erstmals die Möglichkeit, ab 17 Uhr zu trainieren. Die Jugendarbeit kann verstärkt werden.

1978 Der LSK beginnt seinen 50-er zu feiern. Ein Schwimmfest der Jugend lockt 15 Vereine zur Teilnahme an. Die LSK-Jugend bleibt aber trotz der riesigen Konkurrenz siegreich. Die Wasserballer werden Staatsliga-Vierte.

1979 Zwei Dritte Plätze bei den Staatsmeisterschaften durch Rainer Hubmann und Manuela Baa (100 m Rücken). Bei den Landesbewerben gibt es gleich 49 Erstplatzierungen. Manuela Baa erzielt in diesem Jahr acht Rekordzeiten und wird Jugend-Vereinsmeisterin. Die Wasserballer beenden auch dieses Jahr wieder als Vierte der Staatsliga A.

1980 Rainer Hubmann wird bei den Staatsmeisterschaften über 100 m Rücken Zweiter und zeigt sich bei den Landesmeisterschaften in sehr guter Form. Er gewinnt 4 Einzeltitel und schwimmt in fünf siegreichen Staffeln mit. Er wird oberösterreichischer Juniorenmeister im Fünfkampf. Ralph Bartel wird mit oö. Landesrekordzeit österreichischer Kindermeister über 100 m Brust. Die LSK-Wasserballer fallen um einen Platz in der Staatsliga zurück und werden fünfte.

1981 Platz 6 für die Wasserballer.

1982 Rainer Hubmann gewinnt die Atterseeüberquerung und erzielt bei den Landesmeisterschaften gute Platzierungen. Ansonsten sind die LSK-Schwimmer in diesem Jahr bei insgesamt 37 Veranstaltungen am Start. Zehn Einzeltitel und drei Staffeltitel sind die Ausbeute. Ein Jahr ohne Antreten der Wasserballer.

1983 Erfreulich die Früchte der Nachwuchsarbeit. Fünf Landestitel bei der Jugendmeisterschaft, einer bei den Schülern und einer bei den Kindern. Die Wasserballer werden in der B-Liga Dritter.

1984 Bei Jahrgangswettkämpfen gibt es 3 erste Plätze. Die Zahl der Titel bei Landesmeisterschaften beträgt 7, bei zweiten Plätzen 10, bei dritten 2. Die Wasserballer siegen in der B-Liga, und belegen bei einem internationalen Turnier in Kairo Rang 2.

1985 Der LSK-Nachwuchs erzielt 4 erste Plätze. Heike Glinz wird zweimal Erste, Gunter Grabner und Karin Haugeneder jeweils einmal. Nach einem 2. Platz in der B-Liga steigen die LSK-Wasserballer durch Verzicht des SC Mödling in die oberste Spielklasse auf. Ein internationales Turnier in Linz gewinnt die Mannschaft..

1986 Wasserballtormann Jürgen Schmücking nimmt mit der Juniorennationalmannschaft an der Europameisterschaft in Berlin teil. In der Staatsliga landet das LSK-Team auf Rang 7.

1987 Es geht wieder bergauf. Aktive Vereinsmitglieder schaffen 3 Meistertitel und 15 Platzierungen unter den ersten Dreien. Wieder der 7. Platz in der A-Liga für die Wasserballer. Alexander Pesta nimmt an der Junioren-EM in Malta teil. Günter Schmied verstärkt die A-Nationalmannschaft bei der EM in Straßburg.

Patuzzi, Kunz, Fahrngruber, Traxler, Lang R, Schrattbauer, Pesta G, Gumbsch, Schmücking

1988 Der Aufwärtstrend hält an. Die LSK-Schwimmer werden immer schneller. 8 erste, 15 zweite und 22 dritte Platze stehen zu Papier. Die Knaben gewinnen in Wolfsberg die österreichischen Mannschaftswettkämpfe. Marion May verbessert zwei Landesrekorde. Bei einem internationalen Jahrgangsschwimmen in München räumt der LSK ab. Volker Szinyur schwimmt über 1500 m Kraul neuen Jugendrekord und Markus Dibold erzielt Kinderbestzeiten. Die Wasserball Kampfmannschaft wird in der A-Liga Sechste. Die neu gegründete Juniorenmannschaft wird bei der Wiedereinführung einer eigenen Meisterschaft ungeschlagen Meister und hat nach 11 Spielen eine Tordifferenz von +226. Günter Schmied und Jürgen Schmücking werden ins A-Team berufen.

1989 Bei den oö. Landesmeisterschaften bleibt Marion May gleich viermal siegreich. Volker Szinyur gewinnt 2 weitere Titel. Den ersten Hallentitel für Oberösterreich nach 10 Jahren erobert bei den Staatsmeisterschaften Marion May. Sie schwimmt über 200 m Delphin neuen Landesrekord. In Rekordzeit erobert sie auch die Bronzemedaille über 100 m Delphin. 4 erste Plätze und 8 Platzierungen sind das Ergebnis der Österreichischen Jahrgangswettkämpfe. Krause, Dibold und Tekautz sind hier erfolgreich. Die Kindermannschaft des LSK wird oberösterreichischer Mannschaftsmeister, bundesweit gelingt der 2. Rang. Auch sonst sammeln die LSK-Aktiven heuer viele Titel und Platzierungen. Die Wasserballjunioren erringen den Vizemeistertitel, in der A-Liga belegt eine Mannschaft Rang 6, in der B-Liga die seit 15 Jahren erstmals bestehende zweite Mannschaft Rang 3. Jürgen Schmücking, Alexander Pesta und Günter Schmied bestreiten mit der Nationalmannschaft ein EM-Qualifikationsspiel gegen die CSSR.

1990 Die Nachwuchsarbeit bringt tolle Erfolge. Bei den österreichischen Nachwuchsmeisterschaften holt sich Markus Dibold in der Schülerklasse 6 Titel . Dabei schwimmt er ebenso viele Landesrekordzeiten. Die Knaben werden auf Landes- und Bundesebene Kindermannschaftsmeister. Bei den Landesmeisterschaften gibt es 6 Titel und 8 Platzierungen für den Nachwuchs. Die Landes-Hallenmeisterschaft bringt 6 Einzeltitel (3/May, 1/Rumpfhuber, 1/Zaborsky, 1/Dibold) und 2 Staffeltitel. Marion May wird bei den Ö-Hallenmeisterschaften über 200 m Delphin Zweite, bei den Staatsmeisterschaften in dieser Disziplin Dritte. Im September beginnt unter Rolf Gläser ein Leistungsmodell für Schwimmer. Abermals geht der Meistertitel ungeschlagen an die LSK-Wasserball-Junioren. Beim Bundesländercup in Wien belegen sie den zweiten Rang. Sie unterliegen erst im Finale, obwohl sie alle Spiele mit einem Spieler weniger bestreiten müssen. In der A-Liga belegt die Kampfmannschaft Rang 6. Günther Schmied nimmt an der Europameisterschaft in Bonn teil. Thomas und Robert Lang, Stefan Patuzzi, Peter Gumbsch, Gunther Pesta und Gerald Hernegger werden ins Juniorennationalteam berufen.

1991 Bei den österreichischen Jahrgangswettkämpfen erobert Hansi Fleischer 4 erste Plätze, Ubeleis und Krause sorgen für 6 Platzierungen. Die Knaben werden oö. Kindermannschaftsmeister, bei den österreichischen Wettkämpfen erschwimmen sie den dritten Rang. Bei den österreichischen Nachwuchsmeisterschaften gibt es durch Florian Tekautz und Mario Gasser 4 Platzierungen. Die Wasserball-Junioren werden mit der jungen, neuen Mannschaft dieses Mal "nur" Zweite. In der A-Liga gibt's Platz 7, bei der Hallenmeisterschaft landen die Wasserballer auf Rang 5.

1992 Ein großes Talent macht immer mehr auf sich aufmerksam - Florian Tekautz. Bei den österreichischen Staatsmeisterschaften wird er als bester LSK-Schwimmer Vierter über 200 m Rücken. In dieser Disziplin in schwimmt er dann im Herbst auch Jugendkurzbahnrekord. Bei den Landesmeisterschaften wird er mit oö. Jugendrekord jeweils 2. über 100 m und 200 m Rücken. Über 200 m Rücken wird er österreichischer Jugendmeister, über 100 m Rücken wird er Zweiter bei den bundesweiten Nachwuchsmeisterschaften. Dibold der nach seiner Verletzungspause bei den oö. Landesmeisterschaften erstmals wieder am Start ist landet auf den Plätzen 2 und 3 Bei den Landesmeisterschaften belegen LSK- Schwimmer über alle Langstrecken die ersten beiden Ränge und erschwimmen Landesrekord in der 4 x 200 m Kraulstaffel. Die Knaben werden wieder oö. Kindermannschaftsmeister Bei den österreichischen Kindermannschaftswettkämpfen werden sie Zweite. Die Erfolge der Wasserballer in diesem Jahr: 6.Platz Staatsliga A, 5. Platz Juniorenmeisterschaft, Sieg bei einem internationalen Turnier in Salzburg, 2. bei einem internationalen Turnier in Brünn (Tschechien). Stefan Patuzzi und Thomas Lang werden ins A-Nationalteam einberufen.

Szolt, Mikus, Fahrngruber, Haslacher, Hernegger, Neuhuber, Rudaco, Schmücking, Traxler, Salmhofer M, Patuzzi, Dolovai, Lang V

Schrattbauer, Pesta, Lang T, Sternischa, Salmhofer G, Toma

1993 Florian Tekautz drängt sich immer mehr in den Vordergrund. Bei den oö. Hallenmeisterschaften wird er mit oö. Kurzbahnrekord Landesmeister über 200 m Rücken, sein Erfolg wird durch 4 zweite Plätze unterstrichen. Bei den Österreichischen Meisterschaften in der Halle schwimmt er erneut 2 oö. Kurzbahnrekorde, kommt in 3 Endläufe und landet auf den Rängen 3 (200 Rücken), 5 (100 Rücken) und 7 (200 Lagen). Bei den oö. Landesmeisterschaften erschwimmt er den Titel über 100 m und 200 m Rücken. Mit einem zweiten Platz über 400 m und 1500 m Kraul trägt er sich zusätzlich in die Siegerlisten ein. Bei den österreichischen Nachwuchsmeisterschaften gewinnt Tekautz bei den Junioren über 200 m Rücken und 1500 m Kraul. Über 100 m Rücken und 200 m Lagen erzielt er jeweils neuen Landesrekord und belegt den 2. Platz. Mario Gasser wird 3mal Zweiter. Bei den Staatsmeisterschaften gibt es für Tekautz schließlich noch einen 3. Platz (200 m Rücken) und einen 4, Platz (100) m Rücken). Mit 2 Kinderrekorden über 100 und 200 m Brust lässt auch Gregor Hammer aufhorchen. Er hat auch großen Anteil am Erfolg der Kindermannschaft bei den österreichischen Mannschaftsmeisterschaften für Kinder und bei den OÖ. Landesmeisterschaften, Gregor Hammer schwimmt dabei einen bis heute geltenden Kinderrekord. Die Wasserballer verpassen den Einzug in die Meister Play-off um 2 Punkte im Grunddurchgang, landen in der A-Liga auf Rang 5. Thomas Lang, Stefan Patuzzi, Gunther Pesta, Peter Gumbsch und Gerald Hernegger bestreiten mit dem Nationalteam ein 4-Nationenturnier in Brüssel, beim EM-Qualifikationsturnier in Barcelona vertreten Patuzzi, Pesta und Hernegger Österreich. Die LSK-Kampfmannschaft gewinnt ein internationales Turnier in Salzburg vor Polens Vizemeister Polonia Beuthen und dem Österreichischen Meister WBC Tirol.

1994 Die unermüdliche Arbeit von Cheftrainerin Ilse Hartl macht sich bezahlt. Florian Tekautz wird vierfacher Juniorenstaatsmeister in Korneuburg. Im Winter bei den Hallenstaatsmeisterschaften wird er über 100 und 200 m Rücken zweimal Zweiter, im Sommer Zweiter und Dritter. Er steht kurz vor dem Sprung in die internationale Klasse. Auch die Schüler und Jugendmannschaften sind erfolgreich. Die Wasserballer verpassen wieder knapp die Obere Play-off und werden Fünfte. Bei einem internationalen Turnier in Rovinj werden sie Dritte. Die Junioren belegen in der Meisterschaft den vierten Rang. Thomas Lang und Stefan Patuzzi spielen mit dem Nationalteam internationale Turniere in Wien, Teneriffa, Malta, Istanbul und der Schweiz.

1995 Florian Tekautz wird in der Halle und im Freien Staatsmeister über 100 m und Vizemeister über 200 m Rücken . Die Schwimmer Mario Gasser, Hans Fleischer, Gregor Hammer und Phillip Tekautz sorgen für weitere Erfolge. Bei den Schwimm - Mannschaftsstaatsmeisterschaft wird der 1. LSK Vierter. Bei den Schwimm-Masters-Bewerben holen sich Loy und Zigon gleich mehrere Titel. Den Wasserballern gelingt zum ersten Mal seit 17 Jahren der Sprung in die Obere Play-off. Sie werden Vierte in der Meisterschaft. Stefan Patuzzi und Thomas Lang vertreten Österreich bei den Europameisterschaften in Wien.

1996 Florian Tekautz wird Staatsmeister über 200 und 400 m Lagen und Vizestaatsmeister in den Rückenbewerben. In der Halle wird er viermal Zweiter. Er hält die OÖ. Lang- und Kurzbahnrekorde in all seinen Disziplinen und führt zum Ende seiner aktiven Karriere die LSK Schwimmer zum Dritten Platz bei den Mannschaftsstaatsmeisterschaften in Wels. Stefan Patuzzi und Thomas Lang nehmen in Malta an ihren zweiten Europameisterschaften teil. Christian Görrisch und Christoph Schink werden ins Jugendnationalteam einberufen und spielen bei einem Turnier in Litauen. Die LSK-Wasserballer werden unter dem neuen Trainerduo Schmied - Toma Dritte im Österreichischen Cupbewerb und Vizemeister in der Herbstrunde.

Görisch, Alic, Pesta, Bolacik, Lang V, Bodis, Dolovai, Patuzzi, Bruckner, Toth, Fahrngruber, Dzarny, Traxler

Tuk, Heindl, Salmhofer, Nagy, Lang T, Schmied, Toma

1993 Florian Tekautz drängt sich immer mehr in den Vordergrund. Bei den oö. Hallenmeisterschaften wird er mit oö. Kurzbahnrekord Landesmeister über 200 m Rücken, sein Erfolg wird durch 4 zweite Plätze unterstrichen. Bei den Österreichischen Meisterschaften in der Halle schwimmt er erneut 2 oö. Kurzbahnrekorde, kommt in 3 Endläufe und landet auf den Rängen 3 (200 Rücken), 5 (100 Rücken) und 7 (200 Lagen). Bei den oö. Landesmeisterschaften erschwimmt er den Titel über 100 m und 200 m Rücken. Mit einem zweiten Platz über 400 m und 1500 m Kraul trägt er sich zusätzlich in die Siegerlisten ein. Bei den österreichischen Nachwuchsmeisterschaften gewinnt Tekautz bei den Junioren über 200 m Rücken und 1500 m Kraul. Über 100 m Rücken und 200 m Lagen erzielt er jeweils neuen Landesrekord und belegt den 2. Platz. Mario Gasser wird 3mal Zweiter. Bei den Staatsmeisterschaften gibt es für Tekautz schließlich noch einen 3. Platz (200 m Rücken) und einen 4, Platz (100) m Rücken). Mit 2 Kinderrekorden über 100 und 200 m Brust lässt auch Gregor Hammer aufhorchen. Er hat auch großen Anteil am Erfolg der Kindermannschaft bei den österreichischen Mannschaftsmeisterschaften für Kinder und bei den OÖ. Landesmeisterschaften, Gregor Hammer schwimmt dabei einen bis heute geltenden Kinderrekord. Die Wasserballer verpassen den Einzug in die Meister Play-off um 2 Punkte im Grunddurchgang, landen in der A-Liga auf Rang 5. Thomas Lang, Stefan Patuzzi, Gunther Pesta, Peter Gumbsch und Gerald Hernegger bestreiten mit dem Nationalteam ein 4-Nationenturnier in Brüssel, beim EM-Qualifikationsturnier in Barcelona vertreten Patuzzi, Pesta und Hernegger Österreich. Die LSK-Kampfmannschaft gewinnt ein internationales Turnier in Salzburg vor Polens Vizemeister Polonia Beuthen und dem Österreichischen Meister WBC Tirol.

1994 Die unermüdliche Arbeit von Cheftrainerin Ilse Hartl macht sich bezahlt. Florian Tekautz wird vierfacher Juniorenstaatsmeister in Korneuburg. Im Winter bei den Hallenstaatsmeisterschaften wird er über 100 und 200 m Rücken zweimal Zweiter, im Sommer Zweiter und Dritter. Er steht kurz vor dem Sprung in die internationale Klasse. Auch die Schüler und Jugendmannschaften sind erfolgreich. Die Wasserballer verpassen wieder knapp die Obere Play-off und werden Fünfte. Bei einem internationalen Turnier in Rovinj werden sie Dritte. Die Junioren belegen in der Meisterschaft den vierten Rang. Thomas Lang und Stefan Patuzzi spielen mit dem Nationalteam internationale Turniere in Wien, Teneriffa, Malta, Istanbul und der Schweiz.

1995 Florian Tekautz wird in der Halle und im Freien Staatsmeister über 100 m und Vizemeister über 200 m Rücken . Die Schwimmer Mario Gasser, Hans Fleischer, Gregor Hammer und Phillip Tekautz sorgen für weitere Erfolge. Bei den Schwimm - Mannschaftsstaatsmeisterschaft wird der 1. LSK Vierter. Bei den Schwimm-Masters-Bewerben holen sich Loy und Zigon gleich mehrere Titel. Den Wasserballern gelingt zum ersten Mal seit 17 Jahren der Sprung in die Obere Play-off. Sie werden Vierte in der Meisterschaft. Stefan Patuzzi und Thomas Lang vertreten Österreich bei den Europameisterschaften in Wien.

1996 Florian Tekautz wird Staatsmeister über 200 und 400 m Lagen und Vizestaatsmeister in den Rückenbewerben. In der Halle wird er viermal Zweiter. Er hält die OÖ. Lang- und Kurzbahnrekorde in all seinen Disziplinen und führt zum Ende seiner aktiven Karriere die LSK Schwimmer zum Dritten Platz bei den Mannschaftsstaatsmeisterschaften in Wels. Stefan Patuzzi und Thomas Lang nehmen in Malta an ihren zweiten Europameisterschaften teil. Christian Görrisch und Christoph Schink werden ins Jugendnationalteam einberufen und spielen bei einem Turnier in Litauen. Die LSK-Wasserballer werden unter dem neuen Trainerduo Schmied - Toma Dritte im Österreichischen Cupbewerb und Vizemeister in der Herbstrunde.

1997 Phillip Tekautz und Gregor Hammer erreichen bei den Jugendstaatsmeisterschaften in ihren Lagen dritte Plätze und werden mit Eckerstorfer und Weichselbaumer Jugendvizestaatsmeister über 4x100m Kraul und 4x100m Lagen. Die Mädchenstaffel belegt über 4x100m Kraul den dritten Rang, Rainer Hochstöger über 200m Delphin bei den Schülern ebenfalls. In der Kinderklasse tut sich speziell Magdalena Sassmann hervor, die mehrere oö. Kinderrekorde schwimmt und neben dem Titel über 400m Kraul noch drei weitere Medaillen gewinnt. Die LSK - Wasserballmannschaft erreicht durch einen knappen Sieg im letzten Spiel den Dritten Platz in der Staatsmeisterschaft und feiert mit dem Sieg im Österreichischen Cupbewerb den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Im November nimmt sie in Istanbul an der Europacup Qualifikation teil und beendet den Herbstdurchgang 97/98 an dritter Stelle, obwohl mit Albert Fahrngruber und Günter Schmied zwei Stammspieler ihre Karriere ausklingen lassen. Die Jugendmannschaft belegt in der Meisterschaft den undankbaren 4.Platz.

1998 Gregor Hammer wird Jugendstaatsmeister, Landesmeister über 50m Brust und Hallenlandesmeister über 100m Brust. Bei den allg. Staatsmeisterschaften belegt er zwei fünfte Plätze. Tolle Leistungen auch bei der Mädchenstaffel, die sich in der Besetzung Stieger Christine, Sassmann Magdalena, Bauer Eva und Payr Ellen bei den Landesmeisterschaften den Titel über 4x200m Kraul und den dritten Rang über 4x100m Kraul sichert. Dazu kommt der dritte Platz bei den Staatsmeisterschaften. Magdalena Sassmann gewinnt weiters den Jugendstaatsmeistertitel über 800m Kraul und mit Ellen Payr die Jahresgesamtwertung in der Schülerklasse. Weitere Einzelerfolge von Phillip Tekautz, Rainer Hochstöger und der LSK Kindermannschaft, die sich bei den Landeswettkämpfen fast alle Titel holt, runden ein erfolgreiches Jahr ab. Die Wasserballmannschaft schafft das Unmögliche und holt sich mit dem Sieg gegen den viel stärker eingeschätzten SV Wörthersee erneut den Cuptitel. Dabei schlagen sich die Jugendspieler um Christoph Schink gegen die zum Teil aus Italien und Ungarn importierten Profis sensationell und retten den Vorsprung aus dem Heimspiel nach Hause. Beim entscheidenden Spiel um den dritten Platz in der Staatsmeisterschaft werten die Schiedsrichter Thomas Langs Ausgleichstor mit dem Schlusspfiff nicht mehr und der LSK muss sich aufgrund der schlechteren Tordifferenz mit dem vierten Platz abfinden. Den Herbstdurchgang 98/99 beendet die Mannschaft als Tabellenzweiter. Die Jugendmannschaft wird in der Meisterschaft letztlich knapp Dritter, obwohl sie lange Zeit in Führung lag.

1999 Drei Landesmeistertitel, drei Titel bei den Österreichischen Jahrgangsmeisterschaften und zwei 3.Plätze bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften. Das ist die stolze Bilanz von Magdalena Sassmann in der Saison 1999. Aber auch Phillip Tekautz ist sehr erfolgreich. Er holt sich drei Landesmeistertitel und wird bei den Staatsmeisterschaften über 100m Rücken Dritter. Weitere Landesmeistertitel gibt es durch Hammer Gregor, Bauer Eva und die weibliche Kraulstaffel. Bei den Oberösterreichischen Jahrgangsmeisterschaften erreichen 12 Aktive sieben 1. Plätze, zwölf 2. Plätze und neun 3.Plätze. Gregor Hammer und Phillip Tekautz werden außerdem in das Heeressport Leistungszentrum aufgenommen. Tolle Leistungen erbringen auch die Senioren Ludwig Jirouch und Franz Zigon, die bei den Österreichischen Masters-Meisterschaften 7 Podestplätze und bei den ASKÖ Bundesmeisterschaften 2 Gold und 2 Silbermedaillen erreichen. Sie vertreten den LSK bei den im Juli stattfindenden Masters-Weltmeisterschaften in München. Die LSK Wasserballmannschaft befindet sich im Umbau und erreicht in einer ziemlich turbulenten Staatsmeisterschaft den 4.Platz mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Vizemeister. Beim Österreichischen Cupbewerb ist nach einer Niederlage gegen den Vorjahrsmeister leider ebenfalls schon im Halbfinale Schluss. Die Jugendmannschaft spielt in der Meisterschaft gut mit und wird erneut Dritter.

2000 Ausgezeichnete Platzierungen der LSK Schwimmerinnen und Schwimmer, allen voran eine Gold, zwei Silber und drei Bronzemedaillen durch Magdalena Sassmann und Ellen Payr bei den Jugendstaatsmeisterschaften und eine Silber und zwei Bronzemedaillen durch die beiden Heeressportler Gregor Hammer und Phillip Tekautz bei den allgemeinen Staatsmeisterschaften, machen die abgelaufenen Schwimmsaison zu einer überaus erfolgreichen für den LSK. Daneben gibt es bei den Landesmeisterschaften in Halle und Freibad insgesamt 12 Gold, 12 Silber und 8 Bronzemedaillen in der allgemeinen Klasse und auch die Nachwuchsschwimmer beweisen mit 6 Gold, 8 Silber und 6 Bronzemedaillen bei den Schüler und Jugendlandesmeisterschaften ihr Talent. Weitere 7 Medaillen gibt es durch Ludwig Jirouch und Franz Zigon bei den österreichischen Masters-Meisterschaften in Wiener Neustadt. Die LSK Wasserballmannschaft erreicht neben dem zweiten Platz im Cupbewerb einen vierten und sechsten Rang in der österreichischen Staatsliga und gewinnt internationale Turniere in Plauen und Passau. Thomas Lang und Stefan Patuzzi nehmen mit dem Nationalteam an Turnieren in Linz, Budapest und Prag und an der EM Qualifikation in Belgien teil, wo man nach Siegen gegen England und Dänemark aber an der Heimmannschaft scheitert. Die LSK Schülermannschaft beendet die Meisterschaft als Vierte.

2001 Einen schönen Erfolg erzielten die LSK Wasserballer in der abgelaufenen Österreichischen Hallenstaatsmeisterschaft, wo der 2. Platz belegt wurde. Leider musste man in den beiden Spielen gegen den späteren Meister Graz jeweils einen Stammspieler vorgeben, sonst hätte sogar der Titel herausgeschaut. Dank der unermüdlichen Arbeit von Franz Zigon ist unsere ständig wachsende Senioren-Schwimm-Mannschaft inzwischen zur stärksten Vereinsmannschaft in ganz Österreich angewachsen. Bei in Brünn ausgetragenen Internationalen Mastersmeisterschaften und den im Mai in Rif bei Salzburg durchgeführten Schwimm-Masters gelang allen Teilnehmern des LSK die Qualifikation für die in Mallorca stattfindenden Europa Masters, wo hervorragende Leistungen erbracht wurden.

Den Saisonhöhepunkt lieferten die Wasserballer jedoch im Juli mit dem Gewinn des ersten Wasserball-Staatsmeistertitels seit dem Bestehen des Vereines und weiters im Oktober mit der Teilnahme an der Champions-League in Barcelona.

2002 Die Schwimmerinnen erreichen in der 4x200m Freistil-Staffel den Landesmeistertitel, im Nachwuchs siegen Jakob Döberl (4x), Stephanie List (3x) und Stephanie Fridrik (1x), weiters gibt es 4 Silber- und 14 Bronze-Medaillen, sowie bei den Jugend-Staatsmeisterschaften in Bregenz vier unglückliche 4. Plätze von Stephanie List. Die traditionelle Atterseeüberquerung bringt einen Sieg für Magdalena Sassmann und Top-Platzierungen für Stefan Patuzzi, Elisabeth Sassmann und Stephanie List.

2003 Unsere Schwimm-Masters erringen bei den Österreichischen Mastersmeisterschaften 21 Gold-, 21 Silber- und 14 Bronzemedaillen, sowie daneben unzählige andere Erfolge bei verschiedenen Bewerben und dokumentieren damit die erfolgreiche Arbeit des LSK in diesem immer bedeutsameren Bereich. Auch die Atterseeüberquerung ist wieder eine klare Angelegenheit für Magdalena Sassmann. Bei den Österreichischen Meisterschaften erreichen Gregor Hammer und Stephanie List drei Finalplatzierungen, bei den Landesmeisterschaften gibt es einen ersten und drei dritte Plätze in der allgemeinen Klasse durch Michi Kubovec und Lena Sassmann, bei Junioren und Schülern 2. und 3. Plätze durch Elisabeth Sassmann, Tamara Fleißner, Stephanie List, Georg List, Gregor Sulzbacher und Fabian Fleißner, bei den Jahrgangswettkämpfen je einen 1. Platz durch Stephanie List und Lena Sulzbacher, sowie 2. und 3. Plätze durch Stephanie List, Tamara Fleißner, Karli Schedlberger und Fabian Fleißner. Die Wasserballer belegen in der österreichischen Schülermeisterschaft den 3. Platz.

2004 Unsere jungen Wasserballer verbessern sich rasant und liegen nie schlechter als unter den ersten drei ihrer jeweiligen Klasse, die WB-Damen Lisa Streinz und Patricia Geissler spielten bereits mit dem Nationalteam in Dornbirn, Darmstadt und Eindhoven, Stefan Patuzzi erringt wieder einen Staatsmeistertitel im Wasserball mit der Mannschaft von Tirol. Die Schwimmer starten mit mehreren Final-Platzierungen bei den Staatsmeisterschaften, sowie mit zwei OÖ Juniorenmeistertiteln und einem OÖ Jahrgangsmeistertitel in die laufende Saison, Gold für Georg List, Gregor Sulzbacher und Fabian Fleißner, weiters Silber für Gregor Hammer, Georg List, Gregor Sulzbacher, Karli Schedlberger (2x) Fabian Fleißner (3x) und Stephanie List, sowie Bronze für Georg List, Lena Sulzbacher und Gregor Sulzbacher (2x). Im Nachwuchs explodiert die Zahl der Aktiven, über 100 Jugendliche besuchen unsere Trainingsstunden. Der Erfolg unserer Masters gipfelt vorläufig in 8 Internationalen Meistertiteln in Brünn, sowie mit Platzierungen in den Rängen 2, 3, 6 und 11 bei der WM in Riccione